Kostjuk muss in rom aufgeben: knöchel- und hüftprobleme stoppen triumphzug
Schock für den Tenniszirkel: Nur wenige Tage nach ihrem überraschenden und absolut verdienten Sieg in Madrid muss Marta Kostjuk über die Teilnahme am hochdotierten Masters-Turnier in Rom passen. Die 23-jährige Ukrainerin, die zuletzt eine beeindruckende Form zeigte, muss eine Zwangspause einlegen. Ein herber Rückschlag im Vorfeld der French Open.

Die freude währt kurz: der körper sagt stop
Kostjuk hatte gerade erst den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert, als sie in Madrid das WTA-Turnier deutlich gewann. Doch der Jubel war von kurzer Dauer. „Nach der besten Phase meiner Karriere habe ich mich sehr auf Rom gefreut“, schrieb sie in den Sozialen Netzwerken, „aber manchmal hat dein Körper andere Pläne.“ Die Belastung der letzten Wochen hat offenbar Spuren hinterlassen. Ein Problem an der Hüfte, das sich in den letzten Tagen bemerkbar machte, in Kombination mit weiterhin bestehenden Knöchelproblemen, machen eine Teilnahme in Rom unmöglich.
Ein strategischer Rückzug vor Paris: Kostjuk, die in dieser Sandplatzsaison bereits in Rouen und Madrid zwei Titel in Serie einfuhr und in der Weltrangliste bis auf Platz 15 kletterte, verpasst damit das letzte große Testturnier vor den French Open in Paris (24. Mai bis 7. Juni). Ein kluger Schachzug, um die Gesundheit zu schonen und in Topform in die zweite Grand-Slam-Saison des Jahres zu starten. Die Entscheidung ist schmerzhaft, aber notwendig. „Ich bin traurig, dass ich dieses Turnier verpasse, aber wir sehen uns nächstes Jahr“, so die Ukrainerin.
Die Tenniswelt wird gespannt beobachten, wie sich Kostjuks Verletzungen entwickeln und ob sie rechtzeitig zu den French Open wieder fit wird. Ihre beeindruckende Sandplatzsaison hat gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt, und man darf gespannt sein, wie sie sich in Paris präsentieren wird. Jetzt heißt es regenerieren und sich auf die Herausforderungen in Paris konzentrieren. Eine Pause ist bitter, aber sie könnte entscheidend sein, um in Paris voll angreifen zu können. Die Entscheidung zeigt, dass auch Top-Athleten ihre Grenzen haben und auf ihren Körper hören müssen – eine Lektion, die Kostjuk auf bittere Weise lernen musste.
