Kölns Trainer Kwasniok kritisiert VAR nach Gladbach-Niederlage

Enttäuschung und frust nach derby-niederlage

Die Enttäuschung und der Frust nach der Derby-Niederlage saßen tief. Köln-Trainer Lukas Kwasniok (44) ließ nach der 1:3-Niederlage in Gladbach seinem Ärger freien Lauf.

Kritik an var-entscheidungen

Kritik an var-entscheidungen

Kwasniok kritisierte die VAR-Entscheidungen scharf: "Ich hasse den VAR! Bei klaren Situationen macht er ganz, ganz viel Sinn, bei der Abseits- und Toraus-Technologie, beim Seitenaus, bei Fouls in oder außerhalb des Strafraums. Aber nicht bei dynamischen Aktionen. Er verfälscht alles."

Gladbach-coach polanski stimmt zu

Gladbach-coach polanski stimmt zu

Auch Gladbach-Coach Eugen Polanski (39) schimpfte: "Ich bin kein Freund vom VAR. Das wird immer schlimmer bei mir. Es war vorher nicht gut, ist jetzt auch nicht gut. Ich sehe den Sinn nicht dahinter."

Kritik an var als chef

Kritik an var als chef

Kwasniok ging noch weiter: "Ich habe das Gefühl, dass der VAR mittlerweile einfach der Chef ist und nicht mehr der Unparteiische unten. Das finde ich schade."

Var-entscheidungen im derby

Beim Derby mit Deniz Aytekin (47) griff der VAR gleich zweimal entscheidend ein und sorgte so am Ende für den Trainer-Frust.

Schiedsrichter aytekin rechtfertigt var-entscheidungen

Deniz Aytekin gab zu: "Ich hätte beide Aktionen gern selbst gesehen." Er rechtfertigte die VAR-Entscheidungen: "Beim ersten Elfer schickt mich der Video-Assistent raus, weil ein eindeutiger Kontakt im Kniebereich vorliegt. Den habe ich nicht gesehen. Beim Handspiel standen drei Spieler vor mir wie eine Mauer. Auf den Bildern aber sieht man eine aktive Handbewegung zum Ball."

Var-frust bleibt

Kwasniok resignierte: "Ich werde es nicht mehr ändern und den VAR nicht mehr eliminiert bekommen." Polanski versprach: "Ich bleibe dran."