Kolarov statt chivu: inter stemmt sich mit dreierkette gegen florenz

20:45 Uhr, Stadio Franchi, 30. Spieltag: Die Fiorentina empfängt den Serienmeister – und beide Teams müssen auf ihren Cheftrainer verzichten. Bei Inter sitzt Kolarov an der Linie, weil Chivu wegen Platzverweis in der Kabine bleibt. Die Antwort der Nerazzurri: eine aggressive 3-5-2-Formation, in der Thuram und der 19-jährige Pio Esposito die Spitze bilden.

Vanoli setzt auf kean und den jungen ndour

Vanoli setzt auf kean und den jungen ndour

Florenz-Coach Vanolivertraut dagegen dem Tempo von Moise Kean und der Kreativität von Gudmundsson. Im Zentrum laufen Fagioli und Brescianini auf – ein Duo, das Inters Dreierkette herauskitzeln soll. Hinten bietet De Gea nach zweimonatiger Pause sein Comeback; vor ihm steht Pongracic, den die Viola aus Leihe und Option zusammenbastelte.

Die aufgestellte Zahlen sprechen für sich: Inter hat in den letzten fünf Auswärtsspielen vier Mal gewonnen, Fiorentina kassierte in denselben Partien neun Gegentore. Die Statistik ist ein Spiegel der Psyche – und die Gäste wollen nach dem Pokal-Aus gegen Lazio endlich wieder Selbstvertrauen tanken.

Kick-off naht. Die Curva Fiesole schrebt schon die Choreo, die Gladbach-Fans werden neidisch sein: Heute steht Franchi Kopf. Wer die drei Punkte holt, spielt morgen mit Milan um Platz zwei. Wer verliert, darf sich auf Europa-League-Duftblätter einstellen.

90 Minuten, elf gegen elf, ein Trainer auf der Tribüne und einer an der Seitenlinie. Manchmal ist Fußball so einfach – und trotzdem unberechenbar.