Mcilroy verwöhnt die masters-elite: ein festmahl der extraklasse!
Augusta National – Das Champions’ Dinner zum Masters ist traditionell ein Abend, den der amtierende Champion seinen „Kollegen“ anbietet. Rory McIlroy, der Titelverteidiger, hat diesen Anlass dieses Jahr mit einer kulinarischen Reise durch die Welt der feinen Küche in Erinnerung geriefen – und das bei einer exklusiven Gesellschaft von nur 33 ehemaligen Siegern des prestigeträchtigen Golf-Turniers.
Ein menü, das überrascht und begeistert
Während frühere Champions oft die Aromen ihrer Heimatländer auf den Tisch brachten, entschied sich McIlroy für eine überraschende und dennoch durchdachte Mischung. Ein Blick auf die familiäre Seite eröffnete den Abend: „Meine Mutter Rosie hat mir die geheime Rezeptur für Bacon-Wrapped Dates gestohlen“, gestand McIlroy lachend, „und die waren wirklich fantastisch!“ Doch die kulinarische Neugierde reichte weit über die irische Küche hinaus.
McIlroy, der sich offenbar intensiv mit der Region Augusta auseinandergesetzt hat, präsentierte ein Peach & Ricotta Flatbread, das die süßen Aromen der Georgia Peaches mit der cremigen Textur von Ricotta und einem Hauch von scharfem Honig vereinte. Ein weiterer Appetizer, Rock Shrimp Tempura, erwies sich als Volltreffer: „Ich denke, jeder liebt Garnelen in Tempura“, so McIlroy, „und dieser Gang stach einfach heraus.“
Ein Augenzwinkern an die Vorbereitung: Besonders amüsant war die Einbeziehung von Mini-Elk-Burgern (Grilled Elk Sliders) als Vorspeise. „Im Vorfeld des letztjährigen Masters habe ich unglaublich viel Elch gegessen, aber ich wollte nicht riskieren, dass es als Hauptgericht nicht ankommt“, erklärte McIlroy mit einem Augenzwinkern. Den Carpaccio von Gelbschwanzmakrele servierte er in Anlehnung an sein Lieblingsrestaurant in New York, Le Bernardin, wo der renommierte Koch Eric Ripert dieses Gericht perfektioniert.

Wagyu und wein: ein fest für kenner
Für das Hauptgericht bot McIlroy eine elegante Wahl: Filet Mignon vom Wagyu-Rind oder ein zartes Filet vom Lachs. Als Beilagen sorgten Rosenkohl, glasierte Karotten und knusprige Vidalia-Zwiebeln für Abwechslung. Zum Abschluss verwöhnte er die Gäste mit einem Sticky Toffee Pudding, serviert mit Vanilleeis.
Doch das kulinarische Highlight des Abends war zweifellos die Weinauswahl. McIlroy, bekennender Weinfreund und Sammler, präsentierte eine Auswahl von edlen Tropfen aus dem Hause Moët & Chandon, Domaine Leflaive und Château Lafite Rothschild. „Ich habe großen Wert auf die Weine gelegt. Ich bin dafür sehr leidenschaftlich und habe vor etwa zehn Jahren begonnen, sie zu sammeln“, so McIlroy. Besonders hervorzuheben ist der Chateau D'Yquem 1989, ein Sauternes, der an seinem Geburtsjahr orientiert ist – ein passender Abschluss für einen unvergesslichen Abend.
Die Champions’ Dinner ist mehr als nur ein Festmahl; es ist ein Ritual, ein Treffen von Legenden und ein Beweis für die Tradition und den Teamgeist, die den Sport so besonders machen. McIlroy hat es geschafft, diesen Abend zu einem kulinarischen Erlebnis zu machen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
