Knigge verlässt berlin: wechsel nach polen perfekt!
Überraschung in der Hauptstadt: Matthew Knigge, Leistungsträger der Berlin Recycling Volleys, wird die Mannschaft verlassen und in die polnische Liga zu GKS Katowice wechseln. Der US-Nationalspieler verabschiedet sich nach erfolgreicher Zeit von den Berlinern, die nun auf der Suche nach einem neuen Mittelblocker sind.

Ein abschied nach gegenseitiger prüfung
Die Entscheidung, Knigge ziehen zu lassen, sei dem Meisterteam nicht leicht gefallen. Geschäftsführer Kaweh Niroomand betonte, dass man nach der Saison die Option auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit beidseitig offen gehalten habe. „Nun hat Matt eine sehr attraktive Möglichkeit in einer Topliga gefunden. Wir wünschen ihm dafür alles Gute und viel Erfolg“, so Niroomand. Die Trennung ist also das Ergebnis einer Abwägung und nicht ein Zeichen von Unzufriedenheit auf Berliner Seite.
Matthew Knigge wechselte 2024 von seinem Ligakonkurrenten SVG Lüneburg nach Berlin und etablierte sich schnell als wichtiger Bestandteil der Mannschaft. In zwei Spielzeiten konnte er mit den BR Volleys zwei deutsche Meistertitel und einen DVV-Pokalsieg feiern. Seine Blockarbeit und sein Einsatz am Netz werden dem Team sicherlich fehlen.
Die Suche nach einem Nachfolger ist bereits in vollem Gange. Niroomand kündigte an, dass zeitnah eine Verstärkung für den Mittelblock präsentiert werden solle. Die Volleys wollen den hohen Leistungsstandard auch in der kommenden Saison halten und suchen daher gezielt nach einem erfahrenen und spielstarken Spieler. Die Fans dürfen gespannt sein, wer Knigges Nachfolge antritt und die Lücke im Berliner Team schließen kann.
Die Verpflichtung von Knigge durch GKS Katowice deutet auf den hohen Stellenwert des US-Spielers im internationalen Volleyball hin. Katowice, ein etablierter Verein in der polnischen Liga, setzt mit Knigge auf eine Verstärkung für die kommende Saison. Ob der Wechsel Knigges zu weiteren Abgängen in Berlin führen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass die Berlin Recycling Volleys vor einer Herausforderung stehen, den Kader für die nächste Spielzeit optimal zu besetzen.
