Knicks demütigen sixers: brunson schießt philadelphia in schranken

New York – Ein Debakel im Madison Square Garden! Die New York Knicks haben die Philadelphia 76ers am Dienstagabend in einer denkwürdigen Vorstellung mit 137:98 abgefertigt und damit einen Ausrufpunkt im ersten Duell der Eastern-Conference-Halbfinals gesetzt. Die Sixers wirkten von Beginn an geschockt und gaben die Partie frühzeitig ab.

Brunson dominiert: 35 punkte für den star der knicks

Brunson dominiert: 35 punkte für den star der knicks

Jalen Brunson war der unumstrittene Star des Abends. Der Point Guard der Knicks präsentierte eine Leistung jenseits jeder Erwartung und steuerte 35 Punkte (12/18 aus dem Feld) und 3 Assists bei. Aber auch die restliche Mannschaft war in Topform. OG Anunoby (18 Punkte, 7/8 aus dem Feld), Mikal Bridges (17 Punkte, 7/10 aus dem Feld) und Karl-Anthony Towns (17 Punkte, 7/11 aus dem Feld) sorgten für eine ausgeglichene Punkteverteilung und machten deutlich, dass die Knicks in dieser Serie ernstzunehmende Gegner sind.

Die Sixers, die in der ersten Runde noch eine spektakuläre Aufholjagd gegen die Boston Celtics hingelegt hatten, fanden an diesem Abend kaum Mittel gegen die Knicks-Defensive. Bereits zur Halbzeitpause lagen sie mit 23 Punkten zurück (74:51) – eine bemerkenswerte Demonstration der Überlegenheit von New York.

Der Unterschied im Vergleich zu Atlanta: Die Knicks hatten sich bereits in der ersten Runde gegen die Atlanta Hawks in einer beeindruckenden Weise durchgesetzt (140:89), wobei sie einen neuen Franchise-Rekord für den höchsten Punkterfolg in der Playoff-Geschichte aufstellten. Diese Dominanz scheint sich nun fortzusetzen.

Es gab einen Moment der Sorge, als Karl-Anthony Towns stürzte, doch auch dieser Zwischenfall konnte die Knicks nicht aus dem Tritt bringen. Im Gegenteil, sie schienen noch entschlossener zu spielen. Die Energie im Madison Square Garden war förmlich greifbar, und selbst Prominente wie Timothée Chalamet bevorzugten die NBA-Action gegenüber der Met Gala.

Paul George war mit 17 Punkten bester Scorer der Sixers, aber auch er konnte die Niederlage nicht verhindern. Joel Embiid, der von den heimischen Fans ausgepfiffen wurde, blieb mit 14 Punkten unter seinen Möglichkeiten. Die Leistung der Sixers war enttäuschend, und es bleibt abzuwarten, ob sie in den kommenden Spielen die Wende schaffen können.

Mit 14 verschiedenen Spielern, die Punkte erzielten, präsentierten die Knicks eine beeindruckende Teamleistung. Ein solches Maß an Diversität in der Punkteverteilung ist in der NBA-Geschichte selten zu beobachten.

Das nächste Spiel dieser umstrittenen Serie findet am kommenden Mittwoch im Madison Square Garden statt. Die Knicks haben die Chance, einen großen Schritt Richtung Conference-Finals zu machen.