Knicks brechen 53-jährigen fluch – dolan triumphiert!

New York feiert! Nach einer gefühlt endlosen Odyssee voller Enttäuschungen und Kontroversen haben die New York Knicks die NBA-Finals gegen die Spurs gewonnen und damit eine 53 Jahre andauernde Titelfluch beendet. Der Jubel kannte keine Grenzen, und mitten im Chaos stand James Dolan, der Besitzer der Knicks, mit einem breiten Grinsen und einer Knicks-Kappe auf dem Kopf.

Ein besitzer, der polarisiert

Ein besitzer, der polarisiert

Dolan, ein Mann, dessen Amtszeit in New York von sportlichen Misserfolgen und zahlreichen Kontroversen begleitet wurde, steht nun am Gipfel. Der 71-jährige New Yorker, der Cablevision geerbt und zu einem Imperium ausgebaut hat, ist eine der umstrittensten Figuren der NBA. Seine offenen Auseinandersetzungen mit Kommissar Adam Silver, insbesondere in Bezug auf die Verteilung der Einnahmen und die Förderung der finanziellen Gleichheit in der Liga, sind legendär. Während kleinere Märkte gefördert werden sollen, sieht Dolan, dessen Knicks von einem lukrativen Markt profitieren, darin eine ungerechte Benachteiligung.

Doch der Erfolg der Knicks wirft ein anderes Licht auf den Mann, der neben den Knicks auch die New York Rangers kontrolliert und einst die New York Liberty in der WNBA besaß. Sein Vermögen wird auf rund 2 Milliarden Dollar geschätzt, doch der Wert seiner Sportmarken – die Knicks werden auf 9,75 Milliarden Dollar, die Rangers auf 4 Milliarden Dollar geschätzt – übersteigen diesen Wert bei Weitem. Die Kapitalisierung von Madison Square Garden Sports, zu der auch die berühmte Arena und das Radio City Music Hall gehören, liegt bei 9,26 Milliarden Dollar, und die Aktien sind im letzten Jahr um 103 % gestiegen. Auch Sphere Entertainment, sein neuestes Projekt – eine gigantische, 2,3 Milliarden Dollar teure Sphäre in Las Vegas – verzeichnete einen Kursanstieg von 291 %.

Was niemand so recht sagen wollte, ist nun unbestreitbar: Dolan hat seine Kritiker eines Besseren belehrt. Lange Zeit wurde ihm vorgeworfen, die Knicks in den Ruin getrieben zu haben. Zahlreiche Fans forderten seinen Verkauf, und es gab sogar einen Vorfall, bei dem ein Anhänger ihn aus dem Madison Square Garden hinaushetzte. David Stern, der ehemalige NBA-Kommissar, bezeichnete die Knicks einst als