Klub-Ikone Thomas Müller als künftiger Bayern-Boss?

Klub-ikone thomas müller als künftiger bayern-boss?

Für Präsident Herbert Hainer (71) ist das eine realistische Option! Der Bayern-Chef schwärmt vom langjährigen Spieler des Rekordmeisters – und traut ihm sogar seine Nachfolge zu.

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Im talk der münchner „abendzeitung“

Im Talk der Münchner „Abendzeitung“ sagte Hainer: „Er kann operativ bei uns tätig sein, er kann Botschafter werden, er kann bestimmt auch mal Nachfolger von mir werden oder wer immer danach Präsident ist.“

Thomas müller (36) steht mit seinen vancouver whitecaps im viertelfinale der mls-playoffs

Foto: OMAR VEGA/Getty Images via AFP

Und weiter: „der kennt den klub in- und auswendig. das ist ein intelligenter, smarter kerl, der hat jetzt auslandserfahrung. also da spielen viele dinge zusammen, die ihn dafür empfehlen.“

Für Hainer, der bereits seine dritte Amtszeit als Vereinspräsident absolviert, steht fest: Müllers Zeit in Kanada wird ihn nur weiter formen. Der Weltmeister von 2014 wechselte im Sommer nach 25 Jahren bei den Bayern zu den Vancouver Whitecaps in der nordamerikanischen MLS. Sein Vertrag läuft zunächst bis Ende des Jahres, mit Option auf eine weitere Saison.

Hainer: „die zeit im ausland werde müller noch reifer, internationaler und erfahrener machen. und ich würde wünschen, dass er beim fc bayern, in welcher funktion auch immer, wieder tätig werden kann.“

Auch Matthäus bringt ihn ins Gespräch – Müller bleibt gelassen

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hatte zuletzt über eine Müller-Rückkehr gesprochen.

Matthäus: „in welcher funktion, das kann er sich aussuchen! da kann er oben draufschreiben, was er werden will. den kann ich mir sogar irgendwann als präsident vorstellen. wer verkörpert bayern münchen mehr als thomas müller?“

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Doch Müller selbst weiß noch nicht, welche Art von Karriere er nach der Spieler-Laufbahn anstrebt: „Das ist Zukunftsmusik. Ich bin mir dessen bewusst. Ich kenne mein Skillset. Aber trotzdem habe ich noch keine Ahnung, ob ich ein guter Trainer sein könnte und ein guter Trainer sein will. Und ob ich ein guter Sportfunktionär sein könnte und ein guter Sportfunktionär sein will.“

Hainer fordert gehaltsobergrenze im fußball

Neben der Zukunft von Müller sprach Hainer auch über die wirtschaftliche Lage der Bundesliga – und forderte klare Grenzen für Spielergehälter.

Hainer warnt: „Spieler und Berater verdienen immer mehr, und fast alle Vereine kämpfen darum, keine Verluste zu machen. Das sind Ausnahmeathleten, überhaupt keine Frage. Aber in erster Linie muss es so sein, dass der Klub auch weiterhin bestehen und seine Aufgaben für die Gesellschaft und für die Mitarbeiter erfüllen kann.“

Der FC Bayern zählt laut Hainer zu den wenigen Vereinen, die noch regelmäßig Gewinne schreiben – „aber es wird immer schwieriger.“

Deshalb fordert der Präsident eine europäische Lösung: „Sonst werden die Vereine alle irgendwann insolvent gehen und die Spieler werden hintendrein nicht so ein gutes Geld verdienen.“