Klopps entschuldigung: nagelsmann kann beruhigt sein!

Ein kurzes, flapsiges Statement nach dem Länderspiel gegen Curacao sorgt für Aufregung: Jürgen Klopp entschuldigte sich bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für seinen spöttischen Kommentar. Die Sache ist bereitet, die Stimmung im Team aber intakt – das versichert der Ex-Trainer des BVB.

Die „noch“-affäre: ein missverständnis?

Die „noch“-affäre: ein missverständnis?

Nach dem deutlichen 7:1-Sieg gegen Curacao ließ Klopp bei MagentaTV die Bombe platzen: Er entschuldigte sich für den Einsatz des Wortes „noch“ im Bezug auf Nagelsmanns Aufstellungsentscheidungen. „Das Unwort des Jahres habe ich bereits gefunden: Das ist ’noch‘“, erklärte Klopp. Er gestand, dass die Bemerkung unüberlegt herausgerutscht sei, während er noch live im Fernsehen war. „Es war zu spät, ich war im Fernsehen. Es ist flapsig rausgerutscht, hat gar keine Relevanz.“

Doch Klopp machte deutlich, dass hinter der Äußerung keine versteckte Kritik stand. „Wir sind komplett auf eurer Seite. Es kommt nichts, was den Ablauf stören soll.“ Der ehemalige Liverpool-Coach betonte seine Unterstützung für Nagelsmann, der einen Vertrag bis 2028 besitzt. Die Diskussionen um Klopp als möglichen Nachfolger des Bundestrainers, die seit längerem die Sportmedien beschäftigen, scheinen damit vorerst abgedämpft.

Vor dem Eröffnungsspiel hatten bereits Thomas Müller und Klopp ihre Wunschaufstellungen präsentiert, was zu den anfänglichen Verwirrungen führte. Müller hatte angemerkt, dass Klopp wohl „im September“ sei, während Nagelsmann die Mannschaft „noch“ aufstellen müsse. Ein taktisches Spiel, das nun offenbar beigelegt ist. Die Klarstellung von Klopp nimmt dem Bundestrainer den Wind aus den Segeln und unterstreicht die Harmonie im deutschen Fußball-Team.

Die Zahl 59, die Klopp am morgigen Tag erreicht, scheint die Reife und Gelassenheit zu unterstreichen, die er in dieser Angelegenheit bewies. Ein taktischer Fehler, der schnell korrigiert wurde. Der Fokus liegt nun wieder auf der Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen.