Klopp zerstört real-spekulationen mit vier worten: „blödsinn!“
Jürgen Klopp hat den Markt kaltgestellt. Am Rande der WM-Präsentation von Magenta TV schmetterte der 58-Jährite alle Transfergerüchte ab – und das mit der Lautstärke, die einst Anfield zum Beben brachte. Kein DFB-Job, kein Real-Auftrag, kein vorzeitiger Abgang.
Kein anruf aus madrid, kein plan b
„Die haben mich nicht einmal angerufen, nicht ein einziges Mal. Und meinen Berater auch nicht“, sagte Klopp, während er die Hand zur Faust ballte. Die Real-Madrid-Spekulationen seien „völliger Blödsinn“. Auch die Frage nach einer möglichen DFB-Rückkehr wischte er beiseite: „Es gibt keinen Grund.“
Der Ex-Liverpool-Coach ist seit 1. Januar 2025 Head of Global Soccer bei Red Bull, Vertrag bis 2029. Intern gilt er als „zentraler Scharnier“ zwischen den Klubs in Salzburg, Leipzig und New York. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte die Abschiedsmeldungen zuvor schon als „aus der Luft gegriffen“ bezeichnet.

Rückkehr auf die bank? offen, aber fern
Eine Trainer-Rückkehr schloss Klopp nicht aus, stieß aber gleich nach: „Geplant ist nichts.“ Er habe das Rentenalter noch nicht erreicht, „aber ich bin auch nicht auf der Suche“. Die nächsten Jahre stehen ganz im Zeichen der Red-Bull-Strategie: Talente identifizieren, Spielstile verzahnen, Märkte öffnen.
Für den Deutschen Fußball-Bund bedeutet das: Selbst wenn Julian Nagelsmann bei der Heim-WM 2026 scheitert, wird der Favorit der Fans nicht zur Verfügung stehen. Klopp genießt seine neue Rolle als Einflussnehmer ohne 90-Minuten-Herzrasen. „Ich gedenke nicht, in den Sack zu hauen“, sagte er mit einem Grinsen, das zwischen Sieg und Rückzug schwankt.
