Klinsmann warnt dfb-elf: politik hat keine chance bei der wm!
Ein Schock für den deutschen Fußball: Jürgen Klinsmann, der ehemalige Bundestrainer, hat die Nationalmannschaft eindringlich vor politischen Gesten bei der anstehenden WM in Kanada, Mexiko und den USA gewarnt. Seine Worte sind ein deutliches Signal an Kapitän Joshua Kimmich und das gesamte Team – Konzentration auf den Sport, sonst droht ein früher K.O.

Die katar-lektion: wurde sie wirklich gelernt?
Klinsmann, der mittlerweile in den USA lebt, äußerte sich in einem Interview mit der Funke Mediengruppe deutlich: „Du wirst nicht Weltmeister, wenn du hierherkommst und irgendwelche gesellschaftspolitischen Themen rauf und runter diskutierst. Dann fliegst du früh nach Hause.“ Die Erinnerung an die WM in Katar, wo die Nationalspieler beim ersten Gruppenspiel gegen Japan protestierten, scheint noch frisch in seinem Gedächtnis. Das Zukhalten der Münder gegen die FIFA-Regulierung der „One Love“-Kapitänsbinde bezeichnete er als „absolut respektlos gegenüber dem Gastgeber“.
Die aktuelle Weltlage, geprägt von Kriegen und Krisen, führt zu einer erneuten Debatte über die Wahl von Gastgeberländern. Klinsmann räumt zwar ein, „die Probleme zu verstehen, die Kritik nachzuvollziehen“, betont aber, dass die WM nun im Fokus stehen sollte. „Wir sollten uns auf das Wesentliche besinnen. Auf den Fußball. Und Respekt gegenüber den Gastgebern zeigen.“
Ein fatales Urteil über andere Nationen? Klinsmann kritisiert die Tendenz, andere Länder zu beurteilen, ohne sie wirklich zu kennen. „Wir spielen uns auf als oberster Richter der Welt. Auch den Russen haben wir 2018 nicht gegönnt, dass sie eine gute WM organisieren konnten. Es war fußballerisch ein absolutes Topturnier.“ Seine Worte werfen ein Schlaglicht auf die Doppelmoral, die oftmals im internationalen Sport herrscht.
Die Warnung des ehemaligen Bundestrainers ist klar: Die deutsche Nationalmannschaft muss sich auf ihre Leistung konzentrieren und politische Botschaften auf später verschieben. Andernfalls könnte der Traum von der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA schon früh platzen. Die Spieler stehen vor der Wahl: Fußball oder Politik – die Entscheidung liegt bei ihnen.
