Kimmich-wunder: nagelsmann dreht sechzehntelfinale gegen paraguay!

Ein überraschender Schachzug von Bundestrainer Julian Nagelsmann sorgte im Sechzehntelfinalegegen Paraguay für Aufsehen: Kurz vor Schluss, als die Partie fest bei einem 1:1 schien, rückte Joshua Kimmich auf die Sechserposition – eine Position, die er vor dem Turnier noch vehement abgelehnt hatte. Die Entscheidung, die im Liveticker verfolgt wurde, wirft neue Fragen nach der optimalen Besetzung im DFB-Team auf.

Die überraschende kehrtwende des bundestrainers

Noch vor dem Spiel hatte Nagelsmann im ZDF beteuert: „Für dieses Spiel nicht, nein.“ Doch die Partie verlief zäh. Nach dem frühen Ausgleichstreffer von Kai Havertz (54.) gegen Julios Enciso (42.) wirkte das deutsche Spiel oft zu ideenlos. Als Waldemar Anton in der 79. Minute für Aleksandar Pavlovic ins Feld kam, wurde deutlich, dass mehr als nur ein Wechsel anstand. Anton übernahm die Rolle des Rechtsverteidigers, und Kimmich schob in die Zentrale – eine taktische Notmaßnahme, die viele Experten überraschte.

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Kimmich im zentrum: ein risiko oder eine chance?

Kimmich im zentrum: ein risiko oder eine chance?

Die Entscheidung Nagelsmanns war nicht unumstritten. Kritiker bemängelten bereits vor dem Turnier Kimmichs Leistungen auf der Sechs. Nun, mit dem Rücken zur Wand, schien der Bundestrainer dem Kapitän eine letzte Chance zu geben. Ob diese riskante Maßnahme zum Erfolg führt, wird die Verlängerung zeigen. Kimmich agierte neben dem eingewechselten Leon Goretzka im Zentrum und soll nun für mehr Stabilität und Kreativität sorgen.

Die Zahlen sprechen für sich: Seit Kimmichs Debatte über seine ideale Position im DFB-Team sind die Leistungen der Mannschaft oft schwankend gewesen. Nagelsmanns späte Umkehr wirft die Frage auf, ob er nun endlich den richtigen Weg gefunden hat oder ob dies lediglich ein verzweifelter Versuch ist, das Ruder zu gerenken. Denn eines ist klar: Die WM-Träume der deutschen Fans hängen an der Leistung des Teams in der Verlängerung.