Kimmich lacht pressekonferenz aus: mutter-frage sorgt für lacher

Joshua Kimmich saß am Freitag in der DFB-Pressekonferenz, als eine Journalistin die Frage stellte, die alle anderen schon auf der Zunge hatten: „Wie würden Sie das Ihrer Mutter erklären?“ Der Mittelfeldstratege musste lachen – und mit ihm die gesamte Runde. Die Frage kam wie aus dem Nichts, traf aber den Nagel auf den Kopf.

Die mutter aller fragen

Kimmich, sonst eher für seine analytischen Antworten bekannt, wurde sichtlich verlegen. „Das ist eine gute Frage“, stammelte er zunächst, bevor er in sein typisches Taktier-Modus verfiel. Die Journalistin hatte sich auf die vermeintlich undurchsichtige taktische Anpassung der Nationalmannschaft bezogen – und Kimmich' Rolle dabei.

Die Situation eskalierte kurz, als ein Kollege nachlegte: „Und warum hat das gestern nicht funktioniert?“ Kimmich grinste, die Spannung war gebrochen. „Weil meine Mutter gestern nicht da war“, konterte er trocken. Der Saal brach in Gelächter aus.

Reif nimmt

Reif nimmt's auf vorlage

Was in der Pressekonferenz noch wie ein insider-Scherz wirkte, wird nun zur Sendung: „Reif ist live“ hat die Szene für Sonntagabend angekündigt. Moderator Matthias Reif kündigte an, die Mutter-Frage „aufzuarbeiten“ – samt Expertenrunde und taktischer Grafik.

Kimmich selbst reagierte auf Twitter mit einem Augen-Emoji und dem Kommentar: „Hoffentlich schaut Mama nicht zu spät.“ Die Anekdote ist ein Lehrstück darüber, wie schnell aus einer harmlosen Pressekonferenz ein Medienevent wird – und wie sehr sich selbst erfahrene Profis in Erklärungsnot bringen können.

Die DFB-PR-Abteilung hatte offenbar keine Zeit, einzugreifen. Stattdessen zog man die Situation durch – und landete einen viralen Hit. Die Botschaft: Selbst der taktisch versierte Kimmich ist manchmal ratlos. Nur seine Mutter hätte es besser erklärt.