Kike salas spricht über schiedsrichter, almeyda-sperre und die stimmung im sevilla-team
- Kike salas äußert sich zur aktuellen situation beim fc sevilla
- Unentschieden als schritt in die richtige richtung
- Solidarität mit trainer almeyda
- Stolz als jugendspieler
- Kritik an schiedsrichtern und gerechtigkeit
- Nervosität im heimspiel und der rat des trainerstabs
- Keine gespräche über die sperren, fokus auf getafe
- Defensive schwäche und teamverantwortung
- Unterstützung für almeyda und teamgeist
- Persönliche form und rückkehr nach verletzung
Kike salas äußert sich zur aktuellen situation beim fc sevilla
Kike Salas, Verteidiger des FC Sevilla, stand am Mittwoch in einer Pressekonferenz zur Verfügung. Der Stammspieler der letzten sieben Ligaspiele gab einen Einblick in die Stimmung im Team nach den jüngsten Unentschieden und der Sperre von Trainer José Luis Mendilibar (Almeyda). Er betonte die Wichtigkeit des kommenden Spiels gegen Getafe.

Unentschieden als schritt in die richtige richtung
„Wir sind voller Tatendrang. Wir kommen aus zwei schwierigen Spielen, aber ich glaube, das Team hat sich zusammengerauft, geeint, die Unterstützung der Fans gespürt und ein Unentschieden erreicht, das unter den Umständen gut war“, sagte Salas zu den jüngsten Ergebnissen gegen Girona und Alavés. „Wir wollen am Wochenende unbedingt den Sieg holen.“

Solidarität mit trainer almeyda
Zur Sperre von Trainer Almeyda erklärte Salas: „Ich bin nicht der Richtige, um zu beurteilen, ob die Sperre gerechtfertigt ist oder nicht, aber der Verein wird sich dazu äußern. Wir stehen immer hinter unserem Trainer und sind dankbar, dass er uns in jeder Hinsicht verteidigt hat.“
Stolz als jugendspieler
Salas betonte die besondere Verantwortung, die er als Jugendspieler des Vereins trägt: „Es ist eine Ehre für mich, dieses Trikot zu tragen, genauso wie für alle anderen Jugendspieler. Wir haben diese Verantwortung und es schmerzt uns vielleicht mehr als Spielern, die von außen kommen. Wir sind uns bewusst, was wir vertreten und dass wir alles geben müssen. Ich denke, wir haben dieses Jahr einen Schritt nach vorne gemacht.“
Kritik an schiedsrichtern und gerechtigkeit
„In letzter Zeit fallen die Entscheidungen immer wieder gegen uns aus, aber wir bitten nur um Respekt und gleiche Maßstäbe, damit alles fairer wird. Manchmal sieht man ein Spiel, und es passiert etwas, und dann passiert bei unserem Spiel etwas anderes“, kritisierte Salas die Schiedsrichterentscheidungen. Er forderte mehr Fairness im Spiel.
Nervosität im heimspiel und der rat des trainerstabs
„Es ist eine komplizierte Situation. Der Trainerstab bittet uns, ruhig zu bleiben, denn ich glaube, wir haben in vielen Spielen gefehlt, keine Ruhe zu haben und nicht so zu spielen, wie wir es wollen. Aber ich denke, wir verbessern uns in dieser Hinsicht und lernen aus unseren Fehlern, um die Spiele aus einer anderen Perspektive anzugehen“, erklärte Salas. Er betonte die Bemühungen des Teams, die Nervosität im eigenen Stadion zu überwinden.
Keine gespräche über die sperren, fokus auf getafe
Salas gab an, dass es noch keine Gespräche über die Sperren gegeben habe. „Ich habe es gerade erst erfahren.“ Sein Fokus liege voll auf dem kommenden Spiel gegen Getafe, das er als sehr wichtig für das Team erachtet. Er bestätigte ebenfalls, dass er im Januar keine Angebote erhalten hat und glücklich beim FC Sevilla ist.
Defensive schwäche und teamverantwortung
„Wir wollen nicht, dass das passiert, wir versuchen, uns zu verbessern, aber ich glaube, die Gegentore sind Sache des gesamten Teams, nicht nur der Abwehr oder des Torwarts. Wir müssen alle besser in diesen Situationen sein. Es ist nicht schön, Gegentore zu kassieren, besonders als Verteidiger, aber ich denke, wir verbessern uns“, so Salas zur defensiven Schwäche des Teams.
Unterstützung für almeyda und teamgeist
„Er [Almeyda] wird uns von überall her unterstützen. Wir halten alle zusammen“, betonte Salas. Er räumte ein, dass die Spiele ohne den gesperrten Trainer schwierig werden, aber er vertraute auf den Trainerstab und den Teamgeist, um die Herausforderung zu meistern.
Persönliche form und rückkehr nach verletzung
„Ich habe die ersten Spiele gespielt, hatte dann nach Girona ein Problem mit der Schambeinentzündung, das mich ziemlich geplagt hat und mir ein ungutes Gefühl gab. Aber ich habe jeden Tag hart gearbeitet, um vorbereitet zu sein, wenn meine Chance kommt. Ich denke, ich habe alles für das Team gegeben und fühle mich recht gut“, schloss Kike Salas.
