Kenias afrika-cup-traum: kölns maina im visier!
Ein überraschender Coup könnte für die kenianische Fußballnationalmannschaft bevorstehen: Der Verband hat mehrere deutsche Profis ins Visier genommen, um das Team für die Austragung des Afrika-Cups im kommenden Jahr zu verstärken. Im Fokus steht dabei insbesondere Linton Maina vom 1. FC Köln – ein Wechsel, der die Bundesliga aufmischen könnte.

Benni mccarthy auf spielerjagd in europa
Nationaltrainer Benni McCarthy, der selbst eine erfolgreiche Karriere in England und Portugal vorweisen kann, plant einen persönlichen Trip nach Deutschland. Sein Ziel: Linton Maina und weitere Talente von einem Engagement für Kenia überzeugen. Die Ostafrikaner wollen sich personell deutlich verstärken, um bei der Heim-afrika-cup-Ausrichtung eine bessere Rolle zu spielen. Schließlich scheiterte Kenia in der Vergangenheit mehrfach an der Qualifikation für Großereignisse – ein Umstand, den man nun unbedingt ändern möchte.
Maina, dessen Vater kenianischer Abstammung ist, lief bislang lediglich für deutsche Jugendnationalmannschaften auf. Der 26-Jährige ist ein vielversprechender Linksaußen, dessen Dynamik und Technik dem kenianischen Team neue Impulse verleihen könnten. Doch Maina ist nicht der einzige Spieler, der auf McCarthys Liste steht.
Auch Sadiki Chemwor, aktuell noch in der Jugendabteilung der Bayern aktiv und ab Juli bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stehend, sowie der 19-jährige Stürmer Andre Gitau, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt und bei der Zweitmannschaft von Mainz 05 spielt, stehen für Kenia in Frage. Gitau bringt eine interessante Doppelstaatsbürgerschaft mit und könnte eine zusätzliche taktische Option darstellen.
Die Entscheidung für Kenia wäre für Maina und die anderen Spieler ein mutiger Schritt. Doch für Kenia könnte es der Schlüssel sein, endlich an einem Afrika-Cup teilzunehmen und vielleicht sogar eine Überraschung zu schaffen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob McCarthy seine Überzeugungsarbeit erfolgreich fortsetzen kann. Die Bundesliga hält den Atem an.
Die Tatsache, dass Kenia als Gastgeber gesetzt ist, nimmt dem Team den Qualifikationsdruck. Dies ermöglicht es McCarthy, verstärkt auf die Integration von Spielern aus Europa zu setzen – eine Strategie, die sich durchaus auszahlen könnte. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Afrika-Cup ist größer denn je.
