Kenias afrika-cup-träume: kölns maina im visier!

Ein überraschender Transfercoup könnte für die kenianische Nationalmannschaft bevorstehen: Der 1. FC Köln steht offenbar im Fokus des kenianischen Verbands, insbesondere der Linksaußen Linton Maina. Nationaltrainer Benni McCarthy plant offenbar, den DFB-Junioren-Internationalen für Kenia zu gewinnen – ein Schachzug, der die Ambitionen des ostafrikanischen Landes vor dem Afrika-Cup im kommenden Jahr deutlich macht.

Die hintergründe des coups

Kenia, gemeinsam mit Uganda und Tansania Gastgeber des Afrika-Cups 2024, sucht fieberhaft nach Möglichkeiten, die Mannschaft zu verstärken. Benni McCarthy, der frühere Premier League-Profi, sieht in Linton Maina eine Schlüsselrolle. Der 26-jährige Maina, dessen Vater kenianischer Abstammung ist, hat zwar seine fußballerische Ausbildung in Deutschland genossen und für verschiedene Nachwuchsnationalmannschaften des DFB gespielt, doch McCarthy will nun versuchen, ihn für Kenia zu begeistern.

Die Reise nach Deutschland: McCarthy plant, in Kürze nach Deutschland zu reisen, um Maina persönlich zu sprechen und ihm die Vorteile einer möglichen Karriere in der kenianischen Nationalmannschaft aufzuzeigen. Es ist ein riskantes Unterfangen, denn Maina hat sich bereits für Deutschland entschieden, aber die Aussicht auf den Afrika-Cup und die Chance, das Land seines Vaters zu repräsentieren, könnten ihn umstimmen.

Weitere talente im blickfeld

Weitere talente im blickfeld

Maina ist jedoch nicht der einzige deutsche Spieler, den Kenia ins Visier genommen hat. Auch das Sturm-Talent Sadiki Chemwor, aktuell noch in der Bayern-Jugend aktiv und ab Sommer bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, steht auf der Liste. Ebenso interessant für die kenianischen Verantwortlichen ist Andre Gitau, ein 19-jähriger Angreifer mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft, der derzeit für die zweite Mannschaft von Mainz 05 spielt. Die Ambitionen McCarthys sind klar: Er will die besten europäischen Talente mit kenianischen Wurzeln für sein Team gewinnen.

Die bisherige Bilanz Kenias in der WM- und Afrika-Cup-Qualifikation war enttäuschend. Als Gastgeber des Afrika-Cups 2024 hat das Team nun aber die Chance, sich neu zu erfinden und mit neuen Spielern eine überraschende Rolle zu spielen. Die Verpflichtung von Spielern wie Maina, Chemwor und Gitau könnte genau der Schlüssel dazu sein.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Ob McCarthy seine Überzeugungsarbeit erfolgreich verrichten kann und ob Maina, Chemwor und Gitau tatsächlich für Kenia spielen werden, bleibt abzuwarten. Ein Ding ist jedoch klar: Kenia setzt alles daran, den Afrika-Cup 2024 zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.