Kellermann zieht nach 18 jahren wolfsburg-krise den stecker – bvb lacht sich ins fäustchen

Ralf Kellermann, der Mann, der den VfL Wolfsburg zur Dauer-Granate im Frauenfußball schürte, hat seinen Schreibtisch schon halb leer geräumt. 18 Jahre, 21 Titel, ein Welttrainer-Award – und jetzt? Stille. Kein Klub, kein Datum, nur ein Satz: „Ich will eine neue Herausforderung.“ Was niemand wagte zu flüstern, hallt seit Tagen durch die Republik: Borussia Dortmund könnte die Antwort sein.

Bayern-zielscheibe versagt – chelsea setzt auf radley statt rech

Die Kette war simpel: Chelsea sucht, Rech soll her, Bayern sucht, Kellermann soll her. Doch der englische Tabellendritte zog Phil Radley aus der Akademie hoch, Rech bleibt in München, und Kellermanns große Bayern-Lücke klafft weiter. Keine Bühne, keine Stelle – zumindest nicht in der Allianz Arena. Stattdessen schielt der 57-Jährige seit Wochen nach Westen, Richtung Ruhrgebiet.

Dort schmiedet der BVB seit 2025 einen Plan, der laut internem Papier „die Frauenmannschaft innerhalb von drei Spielzeiten in die Bundesliga und binnen fünf Jahren in den europäischen Top-8“ katapultieren soll. Markus Högner ist bereits verpflichtet, doch ein Name auf dem Zettel fehlt noch: Sportdirektor mit Strahlkraft. Kellermann passt ins Raster wie ein Schlüssel ins Schloss.

Popp als köder – 34 jahre alt, 128 länderspiele, noch keine entscheidung

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Alexandra Popp und Kellermann verbindet nicht nur das Wolfsburger Erfolgskapitel, sondern auch ein freundschaftliches Band. Als Popp im Januar gefragt wurde, ob ein BVB-Wechsel infrage komme, antwortete sie nicht mit „vielleicht“, sondern mit: „Das ist weiterhin in meinem Hinterkopf.“ Kein Dementi, kein Vertrags-Jongleur – ein offenes Tor. Wechselt Kellermann, könnte Popp folgen. Und mit Popp kämen Sponsoren, TV-Kameras, Tickets.

Der Zeitplan passt: Die Regionalliga-West-Saison startet erst Mitte März, Dortmund liegt drei Punkte hinter Köln II. Genug Luft, um im Sommer mit einem Knall aufzurüsten. Die Frage ist nicht mehr, ob der BVB bereit ist, sondern ob Kellermann die Ruhe vor dem Sturm sucht – oder den Sturm selbst entfacht.

Wolfsburg schießt zurück – hoffmann kommt, cerci soll nach

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Wer den VfL für den Abgang dankt, unterschätzt die Maschine. Giovanna Hoffmann wechselt von Leipzig, Selina CercI soll folgen. Meggers Plan: Jung, schnell, national – und ohne Kellermann. Ein Statement im Nebensatz: Wir laufen auch ohne den Architekten weiter. Ob das reicht, wird sich zeigen. Die Bundesliga ist kein Selbstläufer mehr, der interne Abstand schrumpft.

Kellermanns Entscheidung fällt „in den nächsten Wochen“, flüstert sein Umfeld. Bis dahin rauchen in Dortmund die Köpfe – und in München die Ohren. 18 Jahre Wolfsburg enden mit einem Federstrich. Der nächste Satz könnte lauten: „Borussia Dortmund gibt bekannt …“ Die Frauen-Bundesliga hat ihren nächsten Paukenschlag bereits im Visier.