Keine fudalla: wück nominiert kader für wm-quali – und erklärt seine entscheidung
Kader für die wm-qualifikation steht fest
Bundestrainer Christian Wück hat seinen Kader für die kommenden beiden Länderspiele im Rahmen der WM-Qualifikation bekannt gegeben. Die Partien gegen Slowenien am 3. März in Dresden und gegen Norwegen am 7. März in Stavanger stehen auf dem Programm. Überraschungen gab es kaum, lediglich Vivien Endemann kehrt zurück ins Team.

Fudalla weiterhin ohne chance
Eine bemerkenswerte Entscheidung ist das erneute Auslassen von Vanessa Fudalla, der aktuell erfolgreichsten Torschützin der Bundesliga mit zwölf Treffern. Auch für das U23-Team wurde sie nicht berücksichtigt. Wück begründete seine Entscheidung damit, dass er eine Diskrepanz zwischen der nationalen und internationalen Leistung sehe.

Wücks erklärung zur nicht-nominierung
"Ich habe im Oktober oder November mit ihr telefoniert und ihr meine Einschätzung mitgeteilt. Das hat sich nicht verändert", erklärte der Bundestrainer. Er betonte, dass er Spielerinnen berücksichtige, die seiner Meinung nach international bestehen und der Nationalmannschaft weiterhelfen können. Er sehe derzeit andere Spielerinnen vor Fudalla.

Rückkehr von vivien endemann
Die Rückkehr von Vivien Endemann ist eine positive Nachricht. Die Offensive von VfL Wolfsburg hatte im vergangenen Jahr die EM knapp verpasst und war danach nur noch auf Abruf nominiert. Wück sieht in ihr eine wertvolle Ergänzung für das Team.

Weniger neue gesichter in zukunft
Wück kündigte an, dass er in Zukunft weniger neue Spielerinnen auf einmal nominieren werde. Der Kader habe sich im vergangenen Jahr durch die erfolgreiche Teilnahme an der EM und der Nations League bereits etabliert. Ziel sei es, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Lücke zu Spanien zu schließen.

Vertragsverlängerung bis 2029
Der 52-jährige Wück kann auf einen großen Vertrauensvorschuss zählen: Sein Vertrag wurde bis August 2029 verlängert. Dies beinhaltet die WM 2027 in Brasilien, die Olympia 2028 in Los Angeles und die EM 2029 in Deutschland. Wück sieht in der Mannschaft das Potenzial, diese drei Turniere erfolgreich zu bestreiten.

Weitere themen und aussagen
- Larissa Mühlhaus (Werder Bremen) und Sophie Weidauer (Union Berlin) stehen auf Abruf.
- Wück sieht eine Diskrepanz zwischen nationaler und internationaler Leistung von Spielerinnen.
