Katharina hennig dotzler greift nach olympia-form in val di fiemme

Olympia-mission startet mit skiathlon in italien

Nach dem beeindruckenden Olympiasieg bei den Spielen in Peking, die vor leeren Rängen stattfanden, beginnt für Deutschlands beste Langläuferin, Katharina Hennig Dotzler, nun die nächste Herausforderung. In Val di Fiemme steht der Skiathlon auf dem Programm, der den Auftakt zur nächsten Olympia-Mission darstellt. Die Vorfreude ist groß, denn diesmal werden tausende Zuschauer an der Strecke sein.

Erinnerungen an peking und die bedeutung der fans

Erinnerungen an peking und die bedeutung der fans

Vor vier Jahren, bei den sogenannten „Corona-Spielen“ in Peking, sorgte Katharina Hennig Dotzler für eine Sensation und holte die Goldmedaille. „Das bedeutet mir wahnsinnig viel“, erklärte die 29-jährige Oberwiesenthalerin. Sie fügte hinzu, dass es zwar schön gewesen wäre, den Moment mit ihren Liebsten zu teilen, aber sie sei auch mit dem damaligen Erfolg sehr glücklich. Nun freue sie sich darauf, die Spiele in Italien zu genießen, einem Land, in dem Wintersport zu Hause ist.

Ambitionierte ziele im skiathlon

Ambitionierte ziele im skiathlon

Im Skiathlon über jeweils 10 km klassisch und frei gehört Hennig Dotzler, zusammen mit ihren Teamkolleginnen Pia Fink, Helen Hoffmann und Katherine Sauerbrey, zu den aussichtsreichen Außenseiterinnen. Ihr Ziel ist es, im klassischen Teil des Rennens möglichst weit vorne zu liegen. „Wenn das Tempo vorne aber zu hoch wird, werde ich mich nicht überanstrengen“, betonte sie. „Ich muss noch Kraft für den zweiten Teil sparen.“

Bundestrainer schlickenrieder erwartet eine starke leistung

Peter Schlickenrieder, der Bundestrainer, erwartet eine starke Vorstellung seiner Topläuferin auf der „sehr anspruchsvollen Strecke“ von Lago di Tesero. „Es gibt steile Anstiege, schnelle Abfahrten und enge Kurven. Es ist also wirklich die komplette Langläuferin gefragt“, so der 55-Jährige. Er ist aber überzeugt, dass Katharina Hennig Dotzler diese Herausforderung meistern kann, da sie auf jedem Terrain zu Hause ist.

Konkurrenzdruck und realistische erwartungen

Die Konkurrenz ist stark: Mit Ebba Andersson (Schweden), der aktuellen Weltmeisterin, Jessie Diggins (USA) und Heidi Weng (Norwegen) treten einige Topläuferinnen an. Schlickenrieder hält eine deutsche Medaille für unwahrscheinlich, rechnet aber mit einer Top-10-Platzierung und zwei Läuferinnen in den Top-15. „Dann wären wir absolut zufrieden“, sagte er.

Die strecke im überblick

StreckenabschnittDistanzStil
Klassisch10 kmKlassisch
Frei10 kmFrei

Die Wettkämpfe in Val di Fiemme versprechen spannende Momente und zeigen, wie hart Katharina Hennig Dotzler und ihr Team für die Olympia-Mission gearbeitet haben. Es bleibt abzuwarten, ob sie an ihre Leistung in Peking anknüpfen können und welche Ergebnisse sie in Italien erzielen werden.