Karlsson triumphiert im skiathlon – deutsche läuferinnen verpassen medaillen
Olympische winterspiele: schwedische dominanz im skiathlon
Wie erwartet blieben die deutschen Skilangläuferinnen bei ihrem ersten Start bei den Olympischen Winterspielen in Tesero ohne Medaille. Die schwedische Läuferin Frida Karlsson zeigte eine beeindruckende Leistung und sicherte sich den Sieg im Skiathlon über 2x10 Kilometer. Das Rennen war geprägt von einer frühen Entscheidung durch das starke Trio aus Schweden und Norwegen.

Fink beste deutsche, aber weit zurück
Als beste deutsche Läuferin erreichte Pia Fink aus Bremelau den zwölften Platz. Gold ging an Frida Karlsson vor ihrer Landsfrau Ebba Andersson. Die Norwegerin Heidi Weng komplettierte das Podest mit der Bronzemedaille. Bundestrainer Peter Schlickenrieder hatte vor dem Rennen die Schwedinnen als stärkste Konkurrentinnen identifiziert, und seine Einschätzung bestätigte sich.
Frühe vorentscheidung durch das spitzentrio
Bereits nach etwa fünf Kilometern setzten sich die Schwedinnen Andersson und Karlsson sowie die Norwegerin Astrid Oeyre Slind von der Konkurrenz ab. Für die deutschen Läuferinnen war es von Beginn an schwer, Anschluss zu finden. Katharina Hennig Dotzler, die vor vier Jahren in Peking überraschend Gold im Teamsprint gewann, lag nach zehn Kilometern auf dem elften Platz, hatte aber bereits einen Rückstand von über einer Minute.
Karlsson setzt sich im skating-stil durch
Nach dem Technikwechsel von klassisch auf Skating demonstrierte Frida Karlsson ihre Stärke und sorgte schnell für eine klare Entscheidung. Sie überquerte nach 53:45,2 Minuten als Erste die Ziellinie und feierte ihren ersten Olympiasieg. Katharina Hennig Dotzler fiel im Skating-Stil zurück und beendete das Rennen auf dem 30. Platz.
Schlickenrieder analysiert das rennen
„Es war ein sehr hartes Rennen. Die Streckenbedingungen waren nass und stumpf, was die Kombination aus Profil und Untergrund besonders anspruchsvoll machte“, analysierte Bundestrainer Peter Schlickenrieder. „Katha wollte an der Spitze mithalten, aber das hat ihr sichtlich zugesetzt. Pia hat es richtig gemacht und ihr eigenes Tempo gefunden.“
Hennig dotzler hadert mit der form
Katharina Hennig Dotzler selbst sagte: „Ich habe schnell gemerkt, dass es nicht mein bester Tag war. Auch materialtechnisch lief es im klassischen Stil nicht optimal.“ Das Ergebnis zeigt, dass die deutsche Mannschaft noch Arbeit vor sich hat, um mit der Spitze mithalten zu können.
Ergebnisse im überblick
| Platz | Athletin | Nation |
|---|---|---|
| 1 | Frida Karlsson | Schweden |
| 2 | Ebba Andersson | Schweden |
| 3 | Heidi Weng | Norwegen |
| 12 | Pia Fink | Deutschland |
| 30 | Katharina Hennig Dotzler | Deutschland |
Die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina d'Ampezzo 2026 stehen bereits vor der Tür. Die deutschen Skilangläuferinnen werden zweifellos alles daran setzen, sich dort zu verbessern und um Medaillen zu kämpfen.
