Karim rossi trifft in aserbaidschan am fließband
Acht Ligatore, drei weitere im Pokal – Karim Rossi hat sich in Aserbaidschan keine Zeit gelassen, um anzukommen. Der 31-jährige Schweizer Stürmer läuft seit dieser Saison für Schamachi in der höchsten aserbaidschanischen Liga auf, und seine Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache.
Ein wandervogel, der überall trifft
Zypern, England, die Schweiz, Luxemburg – die Stationen auf Rossis Karriereweg lesen sich wie eine kleine Europareise. Jetzt also Aserbaidschan, Vorderasien, ein neues Kapitel. Bis zum Sommer noch im Dress desFC Schaffhausen aktiv, packte er seine Koffer und wagte den Sprung in eine Liga, die für Schweizer Verhältnisse weit weg klingt. Aber Rossi ist kein Typ, der lange braucht, um sich einzugewöhnen.
Schamachi rangiert nach 22 Spieltagen im hinteren Mittelfeld der Tabelle. Abstiegsgefahr? Kaum. Und das hat viel damit zu tun, dass vorne einer funktioniert, der es einfach kann. Rossi ist Stammspieler, gesetzt, unumstritten – und sein Verein weiß das.

Vertrag läuft aus, zukunft ist offen
Sein aktueller Kontrakt bei Schamachi gilt nur bis Saisonende. Das klingt nach einer klaren Verhandlungssituation: Ein Klub, der seinen besten Stürmer halten will, und ein Spieler, der in seiner Karriere noch nie besonders lange an einem Ort geblieben ist. Rossi wechselt. Das ist keine Kritik, das ist sein Muster.
Ob er in Aserbaidschan verlängert oder wieder die Koffer packt, bleibt offen. Eines aber ist sicher: Mit elf Toren in Meisterschaft und Pokal hat Karim Rossi wieder bewiesen, dass er überall auf der Welt Tore schießt – egal wie weit weg die Liga ist.
