Karembeu: deutschland kann bei der wm 2026 überraschen!

Christian Karembeu, Weltmeister von 1998 und Champions-League-Sieger mit Real Madrid, hat im Rahmen eines Events von MatchWornShirt in Amsterdam eine überraschende Prognose zur WM 2026 gegeben. Der ehemalige französische Nationalspieler sieht Deutschland als ernsthaften Titelanwärter – vorausgesetzt, Manuel Neuer steht im Tor.

Die neuer-faktor: schlüssel zum deutschen erfolg

Karembeu betonte, dass die Rückkehr von Manuel Neuer eine entscheidende Rolle für die deutschen Chancen spielen würde. „Bei Deutschland kommt es darauf an, ob Manuel Neuer spielt“, erklärte er. „Aber ich denke, Deutschland hat wieder eine tolle und junge Generation.“ Neben Deutschland zählt der 55-Jährige auch Spanien, Frankreich, Brasilien und Argentinien zu den Favoriten, wobei er sich auch eine afrikanische Nation für die Überraschungsmannschaft wünscht.

Die jüngsten Testspielergebnisse Frankreichs gegen Brasilien (2:1) und Kolumbien (3:1) mit unterschiedlichen Aufstellungen haben Karembeu davon überzeugt, dass das Team bestens vorbereitet ist. „Es ist einfach. Wir werden die WM gewinnen“, sagte er selbstbewusst. „Wir haben die zwei Spiele gesehen, die gezeigt haben, dass wir mit dem ersten und dem zweiten Team gewinnen können.“

Mbappé dominiert, doué als nachwuchs-hoffnung

Mbappé dominiert, doué als nachwuchs-hoffnung

Karembeu lobte die außergewöhnliche Qualität der französischen Offensive, insbesondere Kylian Mbappé, den er als den „Stärksten im Moment“ bezeichnete. Auch Desire Doué, der bereits den Nachwuchspreis gewonnen hat, gilt als vielversprechendes Talent und könnte sich für den Ballon d’Or empfehlen. Michael Olise, der Bayern-Neuzugang, wurde ebenfalls als „fantastischer Spieler“ gewürdigt.

Ein langer weg vom neukaledonischen dorf zum weltruhm

Ein langer weg vom neukaledonischen dorf zum weltruhm

Karembeus eigene Karriere ist eine Geschichte von unermüdlichem Einsatz und Leidenschaft. Aufgewachsen in Neukaledonien, wo es damals kaum professionelle Strukturen gab, lernte er das Fußballspielen auf der Straße und in kleinen Dorf-Turnieren. „Auf diesem Teil der Erde gab es zu der damaligen Zeit keine Grundlage“, erinnerte sich Karembeu. „Wir hatten keine richtigen Ressourcen, keine wirklichen Trainer. Wir haben von der Straße, von den Gegnern gelernt.“

Er lief täglich 14 Kilometer zum Bäcker, um Brot zu holen, und träumte davon, eines Tages in Europa Fußball zu spielen. „Die wichtigste Sache ist Leidenschaft“, sagte er. „Ich habe es als Kind geliebt, Fußball mit meinen Mitspielern und meinen Freunden zu spielen.“

Ein trikot für die ewigkeit

Ein trikot für die ewigkeit

Unter den zahlreichen Trikots, die Karembeu im Laufe seiner Karriere getauscht hat, gibt es eines ganz Besonderes: das Trikot von Roberto Carlos aus dem WM-Finale 1998. Dieses Trikot befindet sich jedoch nicht in Karembeus Sammlung, sondern wird von seinem Bruder in Neukaledonien getragen – ein Zeichen des Stolzes und der Verbundenheit mit der Heimat.

Karembeu blickt auf eine Karriere zurück, die von außergewöhnlichen Leistungen und unzähligen Begegnungen mit Superstars geprägt ist. Seine Geschichte ist ein Beweis dafür, dass Träume mit harter Arbeit und Leidenschaft Realität werden können. Und er sieht die Entwicklung des Fußballs generell positiv: „Wir müssen alle Menschen einbeziehen – das ist Teil der Entwicklung des Sports.“