Kapllani verlässt freiburg: überraschendes aus für frauen-trainer
Schock in Freiburg: Edmond Kapllani ist nicht mehr der Trainer der Frauenmannschaft des Sport-Clubs. Nach nur einer Saison endet die Zusammenarbeit zwischen Verein und Coach – ein Abschied, der viele Fragen aufwirft und die Planungen für die kommende Saison durcheinanderwirbelt.

Ein kurzes intermezzo an der schwabenstraße
Die Trennung erfolgte in beiderseitigem Einvernehmen, wie der Bundesliga-Klub am Freitagmorgen mitteilte. Ein Nachfolger für den 43-Jährigen soll schnellstmöglich präsentiert werden. Kapllani selbst äußerte sich dem Vernehmen nach verhalten zufrieden mit seiner Zeit am Breisgau: „Die Verantwortung für eine Frauen-Bundesliga-Mannschaft zu tragen, war eine große Ehre und ein Schritt, den ich gerne gemacht habe.“
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Als Tabellenachter beendete Freiburg die Saison 2025/2026 unter Kapllanis Führung. Eine Enttäuschung für die Fans, die sich nach den Erfolgen der Vergangenheit mehr erhofft hatten. Aber lo es nicht nur die sportliche Leistung, die hier eine Rolle spielt. Hinter den Kulissen soll es Unstimmigkeiten gegeben haben, die letztendlich zu dieser Entscheidung führten.
Kapllani blickt auf eine bemerkenswerte Karriere zurück. Als bester ausländischer Torschütze der 2. Bundesliga hat er bereits vor seiner Trainerlaufbahn für Aufsehen gesorgt. Vor seiner Station beim SC Freiburg war er als Co-Trainer beim Karlsruher SC tätig. Doch nun ist ein Schlussstrich gezogen worden, der die Frauenfußballszene in Deutschland überrascht.
Die Suche nach einem neuen Trainer beginnt nun mit Hochdruck. Es bleibt abzuwarten, welcher Kandidat die Nachfolge von Kapllani antritt und ob er in der Lage sein wird, die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu führen. Denn eines ist klar: Der Anspruch an den Sport-Club Freiburg bleibt hoch – unabhängig davon, wer am Steuer sitzt.
