Kakadu erobert münchen: bayerns skurrilster meister-maskottchen flattert ins finale-triple
Der FC Bayern ist Deutscher Meister – und niemand feiert lauter als ein Kakadu. 4:2 gegen Stuttgart, Schale Nummer 35, und ein Vogel, der die Kabine seit zwölf Monaten regiert.
Von käfer bis kappa: wie ein porzellanvogel zur glücksfigur wurde
Nach der Meisterfeier 2023 im „Käfer“ schnappten sich Joshua Kimmich und Co. die 1000-Euro-Figur einfach mit. Besitzer Michael Käfer schenkte sie statt zu klagen. Seitdem thront der Kakadu im Spielerrat – und die Siegesserie nahm kein Ende. Jetzt hält er auf dem offiziellen Meister-Trikot sogar selbst die Schale, 30 Euro im Fan-Shop, Limit bereits am Samstagabend ausverkauft.
Die Spieler hatten das Shirt in Auftrag gegeben. „Der Vogel bringt uns Ruhe“, sagt Thomas Müller nach Abpfiff, noch mit roten Konfettifäden im Haar. „Wenn der im Kasten steht, wissen wir: Es läuft.“ Trainer Thomas Tuchel grinst nur: „Ich dachte erst, das ist ein Scherz. Mittlerweile grüße ich ihn jeden Morgen.“

Triple-jagd mit federn: leverkusen, paris – und dann?
Am Mittwoch wartet die Bayer-Arena im Pokal-Halbfinale, sieben Tage später Paris Saint-Germain in der Champions League. Beide Gegner kassierten in dieser Saison bereits Doppelpacks gegen die Bayern. Der Kakadu reist natürlich mit – im eigenen Sitzplatz im Mannschaftsbus, Anschnallgurt inklusive. Sollte das Triple gelingen, plant die Vereinsführung eine lebensgroße Bronzeversion für das FC-Bayern-Museum.
Die Fans haben bereits neue Choreos entworfen: 25.000 Papiervögel sollen im Finale runterregnen. Die Botschaft ist klar: Ohne Schale kein Flug. Und ohne Kakadu keine Schale. München ist bereit, den Vogel zum neuen Stadionmaskottchen zu erheben – Sané jubelt, Musiala tanzt, der Kakadu schreit lauter als der Schiri-Pfiff.
