Kaiserslautern schlägt bielefeld: abstiegskampf spitzt sich zu!
Arminia Bielefeld steckt tiefer im Schlamassel als je zuvor. Die Ostwestfalen verloren gestern Abend auf dem Betzenberg gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:2 und vergrößerten den Rückstand auf die rettenden Ufer. Ein Befreiungsschlag blieb aus, der Abstiegskampf der 2. Bundesliga wird dadurch noch dramatischer.
Trainer kniat macht es schwer
Die Situation um Trainer Mitch Kniat bleibt angespannt. Nach seiner Sperre aufgrund der unsportlichen Beschwerde gegen Schiedsrichter Stieler sah sein Assistent Daniel Jara sich mit einer Mannschaft konfrontiert, die vor allem in der ersten Hälfte völlig den Faden verlor. Die Roten Karte gegen Kniat wirkte sich spürbar auf die Leistung der Mannschaft aus, die zwar Ballbesitz hatte, aber kaum Chancen kreierte. Der 40-Jährige musste von der Tribüne aus zusehen, wie Ritter und Asta die Weichen für den Sieg der Hausherren stellten.
Marlon Ritter brachte die Gastgeber bereits in der 15. Minute durch einen Foulelfmeter in Führung, den Maxwell Gyamfi unglücklich verursacht hatte. Simon Asta erhöhte kurz darauf, als die Bielefelder Abwehr schläfrig agierte. Die Zahlen sind alarmierend: Nur noch zwei Punkte trennen die Arminia vom rettenden 17. Platz, und am kommenden Wochenende könnte dieser Abstand weiter schrumpfen.

Erleichterung für kaiserslautern
Für den 1. FC Kaiserslautern war der Sieg ein willkommener Erfolg. Nach drei Niederlagen in Serie konnten die Roten endlich wieder jubeln. Die Mannschaft von Trainer Michael Wonne präsentierte sich als effizienter und taktisch besser eingestellt als der Gast aus Bielefeld. Die Zuschauer sahen ein Spiel mit deutlichen Leistungsunterschieden, das die aktuelle Situation der beiden Teams widerspiegelt.
Die Serie von drei Spielen ohne Niederlage der Bielefelder ist damit gerissen. Ob die Mannschaft von Daniel Jara es schafft, den Abstiegskampf zu drehen, bleibt abzuwarten. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, wenn die Arminia den Klassenerhalt noch erreichen will. Die Fans bangen – und die Verantwortlichen müssen handeln.
