Kaderli verlässt leksand: wechsel in die national league droht!

Schock in Leksand: Andro Kaderli, der talentierte Stürmer, muss den Verein verlassen. Der Abstieg in die HockeyAllsvenskan macht die Zusammenarbeit unmöglich – der Vertrag ist hinfällig. Und das Interesse an dem jungen Schweizer Flügelstürmer ist groß, sehr groß.

Drei schweizer klubs im duell um kaderli

Drei schweizer klubs im duell um kaderli

Die Nachricht vom Abstieg von Leksands IF kam wie ein Blitz. Nicht nur für die Fans, sondern auch für Andro Kaderli, der eigentlich noch zwei Jahre an den Verein gebunden war. Doch die Playout-Finalserie gegen HV71 besiegelte das Schicksal: alle Verträge sind gesprungen. Das bedeutet Freiheit für Kaderli – und ein Wettrennen um seine Unterschrift.

Bereits im November hatte der HC Fribourg-Gotteron ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen. Jetzt sind aber auch HC Ambri-Piotta und seine Heimatklubs SCL Tigers ins Spiel gekommen. Seine Bilanz von vier Toren und neun Assists in 49 Spielen in der vergangenen Saison spricht für sich. Ein junger Spieler mit Potential, der bei jedem Team eine Verstärkung wäre.

Jesper Ollas, der Sportchef von Leksands IF, würdigte Kaderlis Leistung: „Ein großes Dankeschön an Andro und Tinus, die beide unsere Jugendabteilung durchlaufen und sich zu guten Eishockeyspielern entwickelt haben.“ Die Worte klingen fast wie ein Abschiedsgruß – denn ein Comeback in Leksand ist ausgeschlossen.

Die SCL Tigers kennen Kaderli bestens, da er dort seine Karriere in den Juniorenstufen begann. Ambri-Piotta und Fribourg bieten aber attraktive Perspektiven in der National League. Die Entscheidung liegt bei Kaderli. Und die nächste Saison verspricht auf jeden Fall spannend zu werden – für ihn und für die Vereine, die um ihn kämpfen.

Die Verhandlungen dürften in den kommenden Tagen heiß hergehen. Kaderlis Berater steht schon in Kontakt mit den interessierten Klubs. Es bleibt abzuwarten, wo der junge Stürmer seine Zelte aufschlägt. Aber eines ist klar: Andro Kaderli wird in der National League für Furore sorgen.