Juve-sassuolo: david und openda bleiben 90 minuten lang vergessen – ein 56-millionen-fiasko
Die Uhr tickt. 90 Minuten saßen Jonathan David und Loïs Openda am Samstag nebeneinander, Arme verschränkt, Blicke leer. Während Dusan Vlahovic und Arkadiusz Milik in der Schlussphase einliefen, um ihre Comebacks zu feiern, wurde den beiden Neuzugängen der Saison das Urteil zuteil: Ihr Deal ist geplatzt – und mit ihm der Sommertransferplan der Juventus.
56 Millionen euro für die bank
Die Zahlen sind nackt: Für David und Openda flossen im Juli 2025 mehr als 56 Millionen Euro Ablöse, dazu fast 10 Millionen Jahresgehalt. Was blieb, ist ein Kaderplatz am Rande. Spalletti nutzte sie nicht ein einziges Mal – stattdessen vertraute er auf die zuletzt verletzten Stars. Die Botschaft war eindeutig: Die Zukunft beginnt nicht mit den Neuen, sondern mit den Alten.
Openda, erst im Sommer aus Leipzig geliehen, steht vor dem Horror-Szenario. Bei Platz zehn – Juve fehlen neun Punkte – wird die Kaufoption fällig: 40,6 Millionen Euro, plus bereits gezahlte Leihgebühr von 3,3 Millionen. Das wären 44 Millionen für zwei Ligatore und einen Champions-League-Treffer. Pro Tor: 26 Millionen. Pro Einsatzminute: über 50.000 Euro.

David zwischen psg-gerüchten und fehlstart
David kam ablösefrei, doch die 12,5 Millionen Euro Beratergebühren schlagen sich im Budget nieder. Nach einem kurzen Feuerwerk (vier Tore, drei Assists im Winter) folgte der Absturz. Ein patzer gegen Inter, ein Boga-Experiment als Neuner – und schon saß der Kanadier wieder draußen. Paris Saint-Germain lauert, ein Tausch mit Randal Kolo Muani wurde intern diskutiert. Doch wer zahlt für einen Stürmer, der in Turin nicht mal mehr Bankdrücker ist?
Juve steht vor einem Sommer, in dem sie verkaufen muss – doch die Käufermärkte sind leer. Openda ist überteuert, David abgewirtschaftet. Die nächste Leihe? Ein Zwangsabnehmer? O doch ein Fehlgriff eingestehen und die Verluste abschreiben? Die Antwort wird fallen – nicht auf der Bank, sondern auf dem Bilanzblatt.
