Juventus zerlegt udinese: spalletti lässt runjaic keine chance
20.45 Uhr, Bluenergy Stadium – da flog Udinese schon in der Kabine. Juventus setzte sich 3:0 durch, und die Statistik schreit: Die Bianconeri haben die Friulaner in den letzten sieben Pflichtspielen nie ziehen lassen.
Runjaic wollte den dritten dreier, kassierte die dutsche lehrstunde
Okoye im Tor, Kristensen, Kabasele, Ehizibue als Dreierkette – das klang nach Stabilität. Doch schon nach 18 Minuten zerplatzte die Rechnung. Locatelli schob aus 16 Metern ein, Thuram legte nach, und die 3-4-2-1-Formation von Runjaic wirkte wie ein Schachbrett ohne Dame.
Die Zentrale mit Karlstrom und Zarraga fand keine Lücke, weil Spalletti mit Locatelli und Thuram nicht nur ballernte, sondern auch spielte. McKennie riss die Räume auf, Conceiçao servierte, und Yildiz – 19 Jahre, türkisch-deutscher Doppelpass – machte das 2:0. Davis blieb isoliert, Atta und Zaniolo suchten vergeblich den Anschluss.

Bremer block und kelly – ein duo, das udinese erstickte
In der 57. Minute dann der Knock-out: Kalulu flankte, Boga traf per Volley. Die Gäste hatten 67 % Ballbesitz, aber nur eine Großchance – ein Schuss von Davis, den Perin mit den Fingerspitzen umlenkte. Die Zahl, die alles sagt: Udinese kam auf 0,7 xG, Juventus auf 2,4.
Spalletti tauschte erst in der 75. Minute, ließ aber die Marschrichtung stehen. Runjaic brachte Success und Zemura, doch die Juve-Defensive stand wie ein Betonklotz. Bremer gewann 11 von 12 Zweikämpfen, Kelly klärte zweimal auf der Linie.
Am Ende jubelten 22.000 Zuschauer, aber auch ein deutscher Trainer, der weiter oben bleibt. Für Udinese bleibt der Abstand zum Abstiegsplatz bei fünf Punkten – und die Erkenntnis, dass Selbstvertrauen gegen Spalletti allein nicht reicht.
