Juve zwingt vlahovic in den gehaltsstuhl – seine antwort kommt vor dem pisa-spiel

Torino – Ein Anruf reichte. Dusan Vlahovic sitzt am Freitagabend im Stadion, nicht auf dem Rasen, sondern auf der Tribune. Die Kamera fährt kurz hin, der Serbe lacht, applaudiert. Doch hinter dem Lächeln tickt eine Ultimatum-Uhr. Bis Mitte März muss er sich entscheiden: Juve oder Gehaltssenkung um fast die Hälfte.

Die woche, die alles ändert

Vor sieben Tagen landete Vater Milos in Turin. Continassa, 9 Uhr früh. Neben ihm: Juve-Sportdirektor Giorgio Chiellini, einst Verteidiger, heute Verhandlungsmaschine. Gesprächsthema: 12 Millionen Euro brutto – das ist Vlahovic’ aktuelle Gehaltsstufe für 2025/26. Juve bietet 7. Kein Tauschgeschäft, kein Bluff. Eine klare Botschaft: Wer bleiben will, muss bluten.

Die Rechnung ist simpel. Juventus will Lois Openda ersetzen, sucht aber keinen neuen Star, sondern einen Teamplayer. Vlahovic passt ins Profil, wenn er auf 5 Millionen verzichtet. Die Alternative: Barça, Bayern, Milan – alle warten, aber keiner zahlt 12 Millionen. Ein Spieler, der seit Januar 2022 43 Tore schoss, steht plötzlich mit dem Rücken zur Wand.

Spalletti hält die karten

Spalletti hält die karten

Luciano Spalletti schaute zu, sagte nichts. Er muss auch nichts sagen. Der Trainer weiß: Wenn er Vlahovic für das Champions-League-Rennen braucht, braucht Vlahovic ihn noch dringender. Ein gesundes Comeback gegen Udinese am 16. März wäre der perfekte PR-Coup – und ein Signal an die Bosse: Ich bin bereit, mich zu opfern. Aber nicht umsonst.

Die Fans spüren die Verschiebung. Auf Twitter kursiert ein Video: fünf Minuten, in denen die Stimmung zu Federico Gatti von „abgeben“ zu „Gott“ kippt. Bei Vlahovic fehlt dieser Moment. Er ist noch der teure Fremde, der einmal 80 Millionen Euro kostete und jetzt die Kasse entlasten soll.

Die deadline tickt laut

Die deadline tickt laut

Am Samstag gegen Pisa wird Vlahovic wohl auf der Bank sitzen – oder gar nicht im Kader. Das ist keine Strafe, sondern Psychologie. Juve will ihm das Stadionerlebnis zurückgeben, ihm schmecken lassen, was er verlieren könnte. Die nächste Woche entscheidet. Entweder unterschreibt er bei 7 Millionen plus Boni, oder die Tür zu Spallettis 4-3-3 schlägt zu.

Der Klub plant schon weiter. Chiellini und Comolli haben Yildiz und McKennie verlängert, Spalletti bis 2028 fix. Das Puzzle fehlt nur noch Teil neun. Vlahovic muss sich fragen: Will er Geschichte schreiben oder Gehaltscheck kassieren? In Turin wartet niemand ewig. Die Uhr läuft, der Ball liegt bei ihm – und der kostet plötzlich 5 Millionen weniger.