Juve plantzt bayern-star goretzka – und jagt greenwood

Leon Goretzka steht vor dem Absprung, die Juventus-Führung hat die Handbremse gelöst. Noch in dieser Woche will Sportdirektor Jean-Claude Comolli den 31-jährigen Bayern-Losen den Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnen, den Luciano Spalletti sich auf den Oster-Tisch wünscht. Die Mission: Ein Mittelfeld mit CL-Niveau bauen, egal ob die eigene Quali am Ende klappt oder nicht.

Warum goretzka jetzt zulegt

Der deutsche Nationalspieler war 2019 schon an der Alpen vorbeigeschlittert, diesmal tickt die Uhr. Auslaufender Vertrag, keine Lust auf Bayern-Bank, italienische Konkurrenz aus Mailand, aber: Turin kann Wochen vor dem Saison-Ende 70 Millionen Euro Prämie kassieren, wenn der vierte Platz gebongt wird. Für Goretzka ein Argument, für Spalletti ein Versprechen. Gehalt: 7,5 Millionen netto, dazu 5 Millionen Sign-on – Comolli hat grünes Licht vom Exor-Aufsichtsrat.

Parallel lauert man in der Continassa an der Côte d’Azur: Mason Greenwood. 25 Ligatore, 8 Assists, Marseille liegt außerhalb der Champions-League-Ränge – genug Grund für die Franzosen, den englischen Außenstürmer zu verkaufen, bevor sein Marktwert sinkt. 50 Millionen Ablöse, 20 Prozent gehen an Manchester United, der Rest an den OM. Juve-Chef Giuntoli pflegt seit dem Vorjahr heiße Telefonleitungen nach Südfrankreich, Spalletti sieht im 24-Jährigen den „rechten Yildiz“, den er neben Vlahovic braucht. Das Problem: Arsenal und United haben ihre Scouting-Tische bereits wieder zugeklappt, die PR-Abteilung warnt vor einem Rückkehr-Feuer in England. Für Turin ein Vorteil, für Greenwood eine Rettung.

Senesi und carnesecchi: die zweite reihe zieht mit

Senesi und carnesecchi: die zweite reihe zieht mit

Abwehr: Marcos Senesi will den engen Zeitplan ausnutzen. Vertrag in Bournemouth läuft aus, Argentinier mit italischem Pass, aber West-Ham-Offerte liegt bei 3,5 Millionen Netto-Jahresgehalt. Juve bietet 2,8 und Startelf-Garantie, die Entscheidung fällt nach Ostern. Im Tor zieht es Spalletti an die Bergamo: Marco Carnesecchi. Atalanta will 25 Millionen, Inter hat Vicario im Visier, Liverpool verlängerte mit Alisson – ein Dreikampf, der sich erst nach dem letzten Spieltag entscheidet.

Fazit: Spalletti unterschreibt, bevor er überhaupt weiß, ob er Champions League spielt. Die Kasse aber rattert schon – und Goretzka steht am Fließband bereit. Wenn der Vierte Platz klappt, kostet es 200 Millionen Euro neue Qualität. Wenn nicht, trotzdem. Die Juve plant jetzt, nicht erst im Sommerloch.