Juve jagt kolo muani: spalletti sieht einen „kleinen osimhen“

Ein Tor in 23 Premier-League-Spielen – und trotzdem steht Randal Kolo Muani wieder oben auf dem Wunschzettel der Juventus. Warum? Weil Luciano Spalletti in ihm den Sturm-Prototype sieht, der seine neue Mannschaft noch gefährlicher macht.

18 Monate verfolgung: der franzose, der nicht lockerlässt

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Seit Januar 2024 kreisen die Bianconeri um den Angreifer. Trainer wechselten – von Thiago Motta über Igor Tudor bis Spalletti –, Manager kamen und gingen – Cristiano Giuntoli, jetzt Comolli –, doch der Name blieb. Als Leihgabe in Turin schoss Kolo Muani Anfang 2025 fünf Tore in drei Partien, verlor dann zwar prompt seinen Platz an Dusan Vlahovic, drehte in der Rückserie aber auf: Drei Treffer im Kampf um Platz vier.

Die Zahlen, die Spalletti nicht loslassen: 36,9 % gewonnene Zweikämpfe, 27 % Luftduelle, 2,55 Ballgewinne pro 90 Minuten – und dazu 72,8 % angekommene Pässe. „Ein kleiner Osimhen“, sagte der Coach nach dem Champions-League-Achtelfinale 2023, als er mit Napoli gegen Eintracht Frankfurt ranmusste. Vertikal, kopfballstark, laufintensiv – und effizient: Acht Serie-A-Tore bei nur 14 Schüssen aufs Tor.

Der Tottenham-Albtraum? Egalt. Die Spurs rutschen Richtung Championship, doch Spalletti sieht den Stürmer, der hinten mitarbeitet und vorne abschliesst. Paris will 60 Millionen Ablöse, der Spieler will zurück nach Turin. Die Sommertransfer-Oper beginnt – erneut.