Juve jagt gratis-profis: lewandowski & co auf der sammelliste
Mitten im Kampf um die Champions-League-Tickets kocht in Turin schon der nächste Transfermarkt. Die Juventus-Führung hat sich auf die Lauer gelegt – und zwar nach Spielern, die im Juni ohne Ablöse zu haben sind.

Spalletti will sofort einsatzbereite stars
Neuer Sportdirektor Luciano Spalletti hat den Klubbossen einen Wunschzettel auf den Schreibtisch gelegt: keine Talente, keine Leihgeschäfte, sondern gestandene Profis mit internationaler Erfahrung, die sofort das Tempo der Alten Dame erhöhen. Das erfuhr TSV Pelkum Sportwelt aus Verhandlungskreisen.
Das Dilemma: Die Uefa blickt weiterhin genau auf die Kasse. Weil Juve die Fairplay-Vorgaben endlich einhalten muss, sind Ablösefreie gefragter denn je. Die Lösung: Parameter-Zero-Jagd. Klarnamen: Marcos Senesi, Zeki Celik, Oscar Mingueza, Bernardo Silva, Leon Goretzka, Lorenzo Pellegrini, Franck Kessié, Xaver Schlager – und ganz oben auf der Liste Robert Lewandowski.
Keiner der genannten Akteure verlängerte bisher seinen im Sommer auslaufenden Vertrag. Für Lewandowski wäre ein Wechsel nach Turin trotz 34 Jahre ein kleiner Heimspiel-Flashback: 2010/11 schoss er schon einmal für den AC Siena 20 Tore in der Serie B und sprach damit Italiens Klubscout erstmals an.
Die Frage ist nicht nur, ob der Pole die Bavaria verlassen will, sondern auch, ob Juve sich die Starchen-Gehälter leisten kann. Die Antwort lautet: nur, wenn man parallel Großverdiener abgibt. Intern wird deshalb schon gerechnet: zwei Top-Verkäufe sollen mindestens 70 Millionen einbringen, damit die Neuen unter die Lohn-Obergrenze passen.
Bis dahin tickt die Uhr. Noch 76 Tage bis zum Ende der Saison, noch 104 Tage bis zum offiziellen Start des Transferfensters. Wer zuerst unterschreibt, sichert sich das größte Schnäppchen. Und wer spätestens im Juli in schwarz-weiß aufläuft, könnte entscheiden, ob Juve 2024/25 wieder im Champions-League-Modus oder erneut im Conference-League-Seitenstrich landet.
