Juve jagt djed spence: 30-millionen-deal an der tagesordnung
Die nächste Bombe im Sommer-Transfer-Kalkül der Juventus: Djed Spence. Der Rechtsaußen von Tottenham steht auf der Continassa-Einkaufsliste ganz oben – und das, obwohl er erst im vergangenen Jahr seinen Vertrag bis 2029 verlängert hat. Für rund 30 Millionen Euro könnte er trotzdem gehen, berichtet Giovanni Albanese aus Mailand.

Warum spence? weil die champions-league-quali alles verschiebt
Die Bianconeri planen nicht einfach ein kleines Sommer-Update, sondern einen kompletten Facelifting an der Außenbahn. Die Vorstellung: ein Flügelspieler, der sofort europäisches Niveau bringt, keine Eingewöhnungszeit braucht – und dabei auch noch jung ist. Spence, 2000 geboren, passt ins Raster. 16 Serie-A-Einsätze für Genua in der Rückrunde 2023/24, dazu seine Erfahrung mit italienischem Klima und Tempo. Das reicht Juve, um sich ein echtes Bild zu machen.
Die Verbindung ist längst da. Juve-Chefscout Tommaso Ottolini holte Spence ursprünglich zum Genoa – im Zuge des Dragusin-Deals. Die Beziehung zu Tottenham ist stabil, die Gespräche noch nicht offiziell eröffnet, aber laut internen Papieren bereits „vorbereitet“. Wer zahlt, bekommt ihn. Tottenham drückt den Preis nicht runter, weil der neue Kontrakt bis 2029 die Verhandlungsposition der Spurs stärkt.
Parallel laufen zwei weitere Spuren: Zeki Celik von der Roma läuft aus, käme ablösefrei – ein Spar-Modell. Doch die sportliche Leitung um Cristiano Guintoli will nicht nur sparen, sondern auch Qualität sichern. Deshalb die klare Rangfolge: Spence vor Celik. Das sagt alles über die Ansprüche.
Ein milliardenschwerer Deal würde Domino-Steine fallen lassen. Waldemar Kalulu, dieses Jahr einer der konstantesten Juve-Defensivkräfte, ist plötzlich Verkaufskandidat – die großen Klubs beobachten. Auch Andrea Cambiaso bleibt heißes Gut. Die Devise: Geld rein, Spence rein, Kalulu oder Cambiaso eventuell raus. Die Rechnung geht nur auf, wenn Juve die Champions-League-Tickets sichert. Ohne die 50 Millionen Prämie wird der Spence-Zug abgestellt.
Die Uhr tickt. Die Serie A wirft ihre Schatten voraus, die Premier League beobachtet. Die Continassa hat bis Juni Zeit, das Kartenhaus zu stabilisieren. Spence wartet – mit einem Vertrag in der Tasche, der die Tottenham-Führung entspannt. Juve muss liefern. Sonst bleibt nur der Plan B mit Celik und ein Sommer voller Kompromisse.
