Juve jagt bernardo silva – doch city-star zögert und andere klubs lauern
Der Countdown läuft, aber Bernardo Silva dreht noch eine zusätzliche Runde mit dem Manchester City. Die Juventus-Führung um Sportdirektor Comolli hält Kontakt zu Berater Jorge Mendes, doch der Portugiese verweigert bislang ein konkretes Bekennten. Der Grund: Er will die Premier League erst sauber auf links drehen, bevor er über morgen redet.
Silva liebt die serie a, doch das gehalt wird zum problem
Turin ist laut Insidern der Favorit, neben dem ewigen Flirt mit dem FC Barcelona. Die Alte Dame könnte den 31-Jährigen ablösefrei verpflichten, würde damit aber ihre Gehaltsschmerzgrenze sprengen. 6 Millionen Euro netto pro Jahr – so viel kassiert gerade Kenan Yildiz nach seinem Vertragsupgrade. Für Silva reicht das nicht. Bonuskonstruktionen sollen die Lücke füllen, doch da haben Benfica, Galatasaray und einige MLS-Millionäre länger gezahlt.
Comolli hat den Auftrag, Spalletti zwei bis drei Top-Leute zu liefern. Silva wäre das Sahnehäubchen im Mittelfeld, ein Achter mit Champions-League-Format und italienischem Pass im Gepäck. Doch je länger die Verhandlung auf „später“ geschoben wird, desto größer wird das Risiko, dass ein anderer Klub zuschlägt. Die Bianconer wollen keine Aktion verpassen, aber sie wollen auch nicht in eine Gehaltsspirale hineingezogen werden.

City will den titel, silva will ruhe – juve wartet
Pep Guardiolas Mannschaft ist wieder obenauf in der Premier League. Silva genießt die Schlussphase, seine Zahlen (vier Tore, sieben Assists in 2025) sprechen für sich. „Erst Sport, dann Business“, lautet das Motto. Solange die Pokale in England verteilt werden, bleibt Mendes‘ Handy auf halber Stufe lautlos. Die Konkurrenten nutzen die Zeit, um Deckungen zu verlassen und direkt anzudocken.
Die nächsten zwei Wochen dürften entscheiden sein. Wenn City die Meistersage perfekt macht, öffnet sich das Fenster für ein Sommer-Transfer-Drama. Die Juve hat ihre Visitenkarte abgegeben, mehr nicht. Ob sie am Ende die Rechnung bezahlt, hängt davon ab, wie sehr sie wirklich gewillt ist, wieder ganz oben mitzuspielen. Ein Wort von Silva würde reichen – doch das hält er sich noch für sich.
