Junge schweizer talente im fokus: wer gewinnt den alpine rookie award?

Die Schweizer Ski-Szene atmet auf, die Saison 2025/26 ist Geschichte, und die Swiss-Ski-Night steht vor der Tür. Am 12. Mai werden die besten Athleten und Athletinnen gefeiert – und ein besonderer Award ist natürlich der Alpine Rookie Award, der die hoffnungsvollsten Newcomer auszeichnet. Vier Namen stehen in diesem Jahr im Rennen, und die Spannung ist förmlich greifbar.

Die herausforderer um den begehrten titel

Die herausforderer um den begehrten titel

Im Kreis der Nominierten finden sich zwei aufstrebende Riesenslalom-Talente: Dania Allenbach und Sue Piller. Doch damit nicht genug, auch Giuliano Fux und Sandro Manser haben die Chance, die Jury von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Allenbach, gerade 19 Jahre jung, hat im vergangenen Winter bereits ihr Debüt im Weltcup gefeiert und dabei das beachtliche Kunststück vollbracht, gleich dreimal in die Punkte zu fahren. Ihre Siege im Europacup und der damit verbundene Fixstartplatz für die Saison 2026/27 unterstreichen ihr immenses Potenzial. Ein Talent, das die Konkurrenz vor eine echte Herausforderung stellt.

Sue Piller, die mit 20 Jahren etwas mehr Erfahrung mitbringt, sorgte im Weltcup mit einem sensationellen 6. Platz in Spindlermühle für Furore, wodurch sie sich sogar ihr Olympia-Ticket sicherte. Ihre kontinuierliche Verbesserung im Riesenslalom, die sie in der Startliste immer weiter nach vorne katapultierte, zeugt von ihrem unermüdlichen Einsatz. Doch es geht um mehr als nur um Ergebnisse: Die jungen Athleten und Athletinnen sind eine Inspiration für ihre Teamkollegen, wie Odermatt eindrücklich bewies.

Auch Giuliano Fux kann auf beachtliche Erfolge zurückblicken. Bei der jüngsten Junioren-WM krönte er sich zum Slalom-Weltmeister und sorgte in FIS-Rennen mit vier Podestplätzen (darunter zwei Siege) für Furore. Sein Ehrgeiz und seine Konstanz machen ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten. Das Talent ist unbestreitbar, die Frage ist nur: Kann er diesen Schwung mitnehmen?

Schließlich darf man Sandro Manser nicht vergessen. Der 20-Jährige zeigte im Europacup beeindruckende Leistungen, feierte zwei Siege und sicherte sich einen zweiten Platz in der Abfahrt. Seine solide Platzierung in der Disziplinenwertung – der zweite Schlussrang – bescherte ihm einen Fixstartplatz für den Weltcup. Wir dürfen gespannt sein, ob er auch auf höchster Stufe überzeugen kann.

Die Entscheidung wird schwer fallen, denn alle vier Nominierten haben im vergangenen Winter bewiesen, dass sie zu den besten Nachwuchstalenten im Alpinen gehören. Die Swiss-Ski-Night am 12. Mai verspricht daher einen spannenden Abend, der die Zukunft des Schweizer Skisports widerspiegelt.