Josi rettet nashville – moser versinkt mit tampa weiter im tief
Zwei Schweizer Verteidiger, eine NHL-Nacht, zwei völlig gegensätzliche Geschichten. Roman Josi und die Nashville Predators atmeten endlich wieder auf – ein 6:3 gegen die Boston Bruins beendete eine zermürbende Negativserie von drei Niederlagen in Folge. Gleichzeitig kämpft Janis Moser mit den Tampa Bay Lightning gegen einen Sog, der sie immer tiefer zieht.
Nashville bricht die negativserie – josi liefert
Das war kein Zittersieg. Die Predators dominierten die Bruins über weite Strecken und gewannen am Ende verdient mit 6:3. Josi, der Captain, stand 23:23 Minuten auf dem Eis und steuerte einen Assist bei – solide, unspektakulär, aber genau das, was ein Anführer in einer solchen Phase liefern muss.
Die eigentlichen Helden des Abends hießen anders. Matthew Wood traf doppelt, Filip Forsberg glänzte mit einem Tor und zwei Vorlagen. Forsberg, wenn er so aufspielt, ist schlicht schwer zu stoppen. Nashville darf sich nach diesem Sieg wieder etwas mehr Luft verschaffen – aber die Tabellensituation bleibt angespannt genug, um keinen Jubel zu übertreiben.

Tampa und moser: vier pleiten, keine antworten
Während Nashville feierte, versank Tampa Bay erneut. Das 1:4 gegen die Winnipeg Jets war die vierte Niederlage in Serie – und diesmal fehlte sogar Nino Niederreiter verletzungsbedingt. Für Moser lief es persönlich alles andere als rund: 16:39 Minuten Eiszeit, null Scorerpunkte, Minus-2-Bilanz. Eine Zahl, die wehtut.
Das Problem bei Tampa ist kein einzelner Spieler. Es ist ein kollektiver Einbruch, der sich seit Wochen andeutet. Moser kann nur so gut sein wie das System um ihn herum – und dieses System funktioniert gerade nicht. Die Lightning müssen schnell Antworten finden, denn die Eastern Conference wartet auf niemanden.
Zwei Schweizer, eine Nacht, ein klares Bild: Josi kämpft sich raus, Moser kämpft sich rein. So nah liegt Erfolg und Krise im Eishockey manchmal beieinander.
