John bryant kämpft nach achillessehnenriss: ein comeback ist nicht ausgeschlossen
- Schwere tage für basketball-veteran john bryant
- Operation in murnau: achillessehne gerissen
- Streit mit dem ex-klub: ein kampf abseits des platzes
- Positive botschaft nach der op: „danke für liebe und unterstützung“
- Große resonanz in der basketball-szene
- Reha und ungewisse zukunft: ein langer weg zurück
- Ein kämpferherz: motivation statt resignation
- Die fans hoffen auf ein comeback
Schwere tage für basketball-veteran john bryant
Es waren zweifellos die härtesten Tage in der langen Karriere von John Bryant (38). Während sein ehemaliger Mannschaftskollege Anton Gavel (41) mit Bamberg den BBL-Pokal feierte, lag Bryant nur wenige Kilometer südlich von München in der Klinik. Ein schlicher Rückschlag, der die Basketball-Gemeinschaft schockierte.

Operation in murnau: achillessehne gerissen
In der Unfallklinik Murnau wurde Bryant an der linken Achillessehne operiert, die er sich am Freitag, den 13. Februar, verletzt hatte. Der Vorfall ereignete sich während seines ersten Trainings bei den Syntainics MBC in Bremerhaven. Dieser Umstand ist besonders brisant, da Bryant erst 48 Stunden zuvor vor dem Arbeitsgericht Halle Saale die Freigabe von seinem Ex-Klub erstritten hatte.
Streit mit dem ex-klub: ein kampf abseits des platzes
Die Syntainics MBC hatten Bryant Anfang Januar aus dem Kader geworfen, ihm aber zunächst die Freigabe verweigert. Dieser Rechtsstreit sorgte für zusätzliche Belastung und Unsicherheit. Nun verlangte der Verein eine Entschädigung, bevor er Bryant erlaubte, zu einem neuen Verein zu wechseln. Die Verletzung kam also zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Positive botschaft nach der op: „danke für liebe und unterstützung“
Trotz der schmerzhaften Verletzung und der schwierigen Umstände zeigte sich John Bryantnach der Operation optimistisch. Er postete auf seinem Instagram-Account ein Foto aus der Klinik und schrieb dazu: „Vielen Dank für all die Liebe und Unterstützung“. Auf dem Bild macht er mit der rechten Hand den Surfer-Gruß „Hang loose“, eine Geste, die seine positive Einstellung unterstreicht.
Große resonanz in der basketball-szene
Innerhalb kürzester Zeit erhielt Bryant über 400 Likes auf Instagram. Unter den Glückwünschen waren auch Nachrichten von ehemaligen Teamkollegen wie Paul Zipser (gemeinsam bei Bayern München) und Kreso Nikic vom MBC. Die Unterstützung aus der Basketball-Familie zeigt, wie beliebt und respektiert Bryant in der Szene ist.
Reha und ungewisse zukunft: ein langer weg zurück
John Bryant plant, die Klinik bis zum Ende der Woche zu verlassen und mit den ersten Schritten der Rehabilitation zu beginnen. Der Weg zurück wird jedoch lang und beschwerlich sein. Aktuell steht noch nicht fest, ob der 38-Jährige noch einmal versuchen wird, vollständig in den Profi-Basketball zurückzukehren. Er hat bislang keinen Rücktritt erklärt.
Ein kämpferherz: motivation statt resignation
Wer John Bryant ein wenig kennt, weiß, dass ihn eine solche Verletzung eher motiviert, noch einmal alles zu geben. Er spricht deshalb von einer Verletzung, die ihn nur „bremsen“ würde. Und wer bremst, kann dann ja auch irgendwann wieder Gas geben. Diese Einstellung zeichnet den erfahrenen Basketballer aus.
Die fans hoffen auf ein comeback
Die deutschen Basketball-Fans würden sich freuen, wenn die großartige Karriere des gebürtigen Kaliforniers (Meister, Pokalsieger, 2x MVP) noch ein oder zwei Jahre weitergehen würde. Seine Erfahrung und sein Können würden der Liga gut tun. Die Hoffnung auf ein spektakuläres Comeback bleibt bestehen.
