Jaylen brown: veranstaltung in beverly hills gestoppt – starspieler erhebt vorwürfe
Jaylen brown: veranstaltung in beverly hills gestoppt – starspieler erhebt vorwürfe
Inglewood, Kalifornien – Die Polizei von Beverly Hills beendete am Samstagabend eine Veranstaltung, die von Jaylen Brown, Starspieler der Boston Celtics, ausgerichtet wurde. Die Stadt begründete das Vorgehen mit fehlenden Genehmigungen. Brown widersprach dieser Darstellung jedoch vehement und bezeichnete die Aussage der Stadt als "völlig falsch". Er sprach von verschwendeten Hunderttausenden von Dollar und einem gezielten Vorgehen.
Streit um die genehmigung
Laut Brown habe es keine Notwendigkeit für eine Genehmigung gegeben, da die Veranstaltung auf dem Grundstück von Jim Jannard, dem Gründer von Oakley, stattfand. Jannard habe das Grundstück freundschaftlich zur Verfügung gestellt. Brown betonte, dass er weder für das Grundstück bezahlt habe, noch eine Genehmigung beantragt habe. Die Kosten für den Aufbau beliefen sich jedoch auf mehrere Hunderttausend Dollar. Die Stadt Beverly Hills bestätigte hingegen, dass ein Antrag auf eine Genehmigung abgelehnt worden sei.

Vorwürfe der ungleichbehandlung
Brown äußerte den Verdacht, dass er gezielt benachteiligt wurde. "Alle anderen, die während des All-Star Weekends etwas veranstaltet haben, schienen keine Probleme zu haben", so Brown. Er betonte, dass die Veranstaltung um 19 Uhr begann und friedlich verlief. Es gab keine Verkehrsbehinderungen oder sonstige Beeinträchtigungen. Er empfand es als störend, dass gerade er für diese Angelegenheit befragt werden müsse, anstatt über Basketball zu sprechen.

Die aussage der stadt beverly hills
Die Stadt Beverly Hills veröffentlichte eine Erklärung gegenüber der Boston Globe, in der sie die Ablehnung der Genehmigung begründete. Als Grund wurden "vorherige Verstöße im Zusammenhang mit Veranstaltungen auf dem betreffenden Grundstück" genannt. Trotz der Ablehnung hätten die Veranstalter beschlossen, die Veranstaltung mit Hunderten von Gästen fortzusetzen, woraufhin die Polizei eingreifen und die Veranstaltung beenden musste.

Video und rechtliche schritte
Brown veröffentlichte ein Video seines Gesprächs mit einem Polizisten von Beverly Hills in den sozialen Medien, in dem er nach Antworten suchte. Er äußerte den Eindruck, „ins Visier genommen“ zu werden. Jannard erwäge demnach sogar eine Klage gegen die Stadt, da er bereits mehrfach Veranstaltungen auf seinem Grundstück ausgerichtet habe, ohne dass es zu Problemen kam.

Finanzielle verluste und imageschaden
Brown sprach von einem Verlust von 300.000 Dollar durch die abgesagte Veranstaltung. Er bedauerte den Imageschaden für seine Marke 741 und die Partnerschaft mit Oakley. Die Situation hinterlasse einen "schlechten Geschmack" während des All-Star Weekends. Er betonte, dass viel Arbeit und Mühe in die Planung der Veranstaltung gesteckt worden seien.

Die zukunft von 741
Trotz des Vorfalls will Brown seine Marke 741 weiter vorantreiben. Er zeigte sich frustriert über die Ablenkung von der eigentlichen Aufgabe, Basketball zu spielen, und hofft, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können. Die Situation wirft Fragen nach der Gleichbehandlung von Sportlern und der Bürokratie bei Veranstaltungen in Beverly Hills auf.
