Italienisches debakel: spanien scheitert früh im foro italico!
Ein Schock für den spanischen Tennisverband! Bei ihrem Erstrunden-Debüt im Foro Italico in Rom sind gleich drei spanische Spielerinnen und Spieler ausgeschieden – ein Ergebnis, das weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die Hoffnungen der Fans wurden jäh enttäuscht, als die Routiniers ebenso wie die Nachwuchstalente an den ersten Hürden scheiterten.
Frühe nock für carreño und munar
Pablo Carreño Busta, der ehemalige Viertelfinalist von 2018, musste sich nach einer über eine Stunde langen Unterbrechung aufgrund von Regen dem Chilenen Alejandro Tabilo mit 6:2 und 6:1 geschlagen geben. Die Dominanz des jungen Südamerikaners war schlichtweg erdrückend. Carreño vergab unglaubliche 14 Breakbälle, während Tabilo nicht einen seiner eigenen Breakbälle ungenutzt ließ. Ein deutliches Zeichen für die Kräfteverhältnisse.
Auch Jaume Munar hatte einen schweren Stand gegen den Italiener Matteo Arnaldi. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte Munar zwar, doch Arnaldi behielt die Kontrolle und setzte sich mit 6:3, 3:6 und 6:3 durch. Die Verletzung am rechten Arm, die Munar Anfang 2026 in Rotterdam zugefügt wurde, scheint ihn weiterhin zu beeinträchtigen. Er erreichte zwar die gleiche Punktzahl wie sein Kontrahent, doch die Präzision und Härte fehlten.

Bouzas verliert gegen pliskova nach kampf
Im Frauenbereich gab auch Jéssica Bouzas ein enttäuschendes Bild. Gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt, Karolina Pliskova, kämpfte sie zwar verbissen, doch die Erfahrung der Tschechin wurde letztendlich entscheidend. Bouzas gewann zwar den ersten Satz mit 6:4, verlor aber die folgenden beiden mit 3:6 und 5:7. Ihre vergebene Chancen am Aufschlag – insgesamt sechs Doppelfehler – wogen schwer.
Was dieses frühe Aus für Spanien besonders bitter macht, ist die Tatsache, dass viele Spielerinnen und Spieler mit hohen Erwartungen in das Turnier gestartet waren. Die italienische Sonne scheint dieses Mal nicht auf die spanische Tennis-Delegation. Tabilo trifft nun im Achtelfinale auf den Argentinier Francisco Cerúndolo – ein weiteres südamerikanisches Duell verspricht Spannung.
Die Pleiten zeigen deutlich, dass der spanische Tennis-Sport an der Entwicklung arbeiten muss, um im internationalen Wettbewerb wieder mitzuhalten. Der Foro Italico wird für Spanien zu einer bitteren Erkenntnis.
