Italienischer schiedsrichter nach juve-spiel bedroht – eskalation in der serie a
Drohungen nach heißem derby
Federico La Penna, der Schiedsrichter des jüngsten Inter Mailandgegen Juventus Turin Spiels im San Siro, ist Opfer von schweren Drohungen geworden. Die Äußerungen reichten von „Ich steche dich auf der Straße“ über „Ich töte dich“ bis hin zu detaillierten Angaben zum Wohnort des Schiedsrichters. Diese bedrohlichen Nachrichten richteten sich nicht nur gegen La Penna selbst, sondern erreichten auch seine Familie.

Anzeige bei der polizei
Der Jurist von Beruf hat die Vorfälle umgehend bei der Polizei in Rom angezeigt. Die Drohungen haben ein Ausmaß erreicht, das jegliche Grenzen der Zivilisiertheit und des Sports überschreitet. Dies betonte auch Francesco Massini, der stellvertretende Vizepräsident des Schiedsrichterverbands. Die Angst um die Sicherheit der eigenen Familie sollte alle empören.

Auslöser: rote karte für kalulu
Auslöser für die Welle der Drohungen und Beleidigungen war offenbar die Rote Karte, die La Penna in der 42. Minute gegen Pierre Kalulu von Juventus Turin zeigte. Die Entscheidung, die zweite Gelbe Karte zu zücken, wurde von den Bianconeri als unberechtigt kritisiert. Das Spiel stand zu diesem Zeitpunkt 1:1.
Eskalation nach dem halbzeitpfiff
Die Situation eskalierte nach dem Halbzeitpfiff, als mehrere Verantwortliche von Juventus, darunter Trainer Luciano Spalletti, Andrea Comolli und Giorgio Chiellini, den Schiedsrichter auf dem Weg in die Kabine konfrontierten. Berichten zufolge kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung.
Untersuchungen der staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft in Rom hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe der Drohungen aufzuklären und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Der Fall wirft ein dunkles Licht auf die zunehmende Aggressivität im italienischen Fußball und die Bedrohung von Schiedsrichtern.
Reaktionen und forderungen
Der Vorfall hat in Italien für Entrüstung gesorgt. Viele fordern härtere Strafen für Fans und Vereinsverantwortliche, die sich an Bedrohungen oder Beleidigungen von Schiedsrichtern beteiligen. Es ist wichtig, dass die Sicherheit der Schiedsrichter und ihrer Familien gewährleistet wird, damit sie ihre Arbeit ohne Angst ausüben können. Die Serie A muss hier ein deutliches Zeichen setzen.
Weitere schritte
Der Schiedsrichterverband kündigte an, La Penna in dieser schwierigen Situation umfassend zu unterstützen. Es ist zu erwarten, dass die Liga und die Vereine in den kommenden Tagen weitere Maßnahmen ergreifen werden, um die Situation zu beruhigen und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die Integrität des Sports muss geschützt werden.
