Italienischer fußball: neue stimme für die spieler!

Rom – Ein Aufschrei für die Rechte von Spielern, Trainern und Betreuern: Mit der Gründung von Assocapp entsteht eine neue Vertretung, die sich vehement für die Interessen der Fußballgemeinschaft einsetzen will. Angeführt wird die Initiative von niemand anderem als Beppe Dossena, Weltmeister von 1982, der sich seit Jahren für faire Bedingungen im Profifußball stark macht.

Dossena: dialog mit den institutionen ist entscheidend

Dossena: dialog mit den institutionen ist entscheidend

Die neue Organisation, die neben Dossena auch ehemalige Nationalspieler wie Emiliano Viviano und Luca Pellegrini in ihren Reihen zählt, versteht sich als Sprachrohr für die gesamte Fußballfamilie – von der Serie A bis in die unteren Ligen. Ziel ist es, die Akteure wieder in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu rücken, weg von politischen Spielchen und hin zu einer konstruktiven Zusammenarbeit.

“Die Spieler, Trainer und Betreuer bilden eine Gemeinschaft mit besonderen Bedürfnissen”, erklärt Dossena. “Wir wollen nicht Hindernisse schaffen, sondern mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung einen wertvollen Beitrag leisten. Ein seriöser und kompetenter Dialog mit allen Beteiligten ist dabei essentiell.” Assocapp will nicht nur die Interessen ihrer Mitglieder vertreten, sondern auch die wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen im Profifußball verbessern.

Neben der Rechtsberatung und dem Schutz vor Steuerfallen, plant Assocapp auch die Unterstützung im Bereich der Altersvorsorge und Versicherungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung des Frauenfußballs, der in Italien zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Gründung von Assocapp kommt zu einem passenden Zeitpunkt, während die Gazzetta dello Sport ihr 130-jähriges Bestehen feiert – ein Beweis für die lange Tradition und die Leidenschaft, die den italienischen Fußball prägen.

Die ersten Reaktionen auf die Initiative sind überwältigend. Hunderte von ehemaligen Spielern und Trainern haben ihre Unterstützung bereits zugesagt, und auch aktive Profis zeigen großes Interesse an der neuen Organisation. Es bleibt abzuwarten, ob Assocapp tatsächlich in der Lage sein wird, die angestrebte Veränderung im italienischen Fußball zu bewirken. Doch eines ist klar: Mit Beppe Dossena an der Spitze hat die Bewegung eine starke Stimme und einen unermüdlichen Kämpfer an ihrer Seite.