Italienischer fußball erschüttert: ex-schiedsrichter deckt manipulationen auf!
Ein Erdbeben erschüttert den italienischen Fußball: Daniele Minelli, ein ehemaliger Schiedsrichter der Serie A, hat schockierende Vorwürfe bezüglich der Manipulation von Schiedsrichterwertungen und der Beeinflussung von Spielentscheidungen erhoben. Seine Anschuldigungen, die er der Nachrichtenagentur Agi mitteilte, werfen ein düsteres Licht auf die Integrität des italienischen Fußballs.
Geheime „klopfen“ am var-glas und verdrehte ranglisten
Minelli, der 4 Serie-A- und 147 Serie-B-Spiele leitete, enthüllte, dass die Praxis des „Klopfens“ an der VAR-Scheibe weit verbreitet war – ein Vorgehen, das das Protokoll eigentlich verbietet. Er behauptet, dass diese subtilen Eingriffe die Bewertungen der Schiedsrichter beeinflussten und somit deren Platz in der internen Rangliste bestimmten, welche über den Verbleib im Schiedsrichterberuf entscheidend ist. „Wenn ein VAR-Assistent eine positive Bewertung abgibt, beeinflusst das die interne Rangliste und somit die Zukunft eines Schiedsrichters“, so Minelli.
Die Konsequenzen könnten aber auch für die Vereine auf dem Feld spürbar sein. Wenn Fehler bei einem Team korrigiert, bei einem anderen aber nicht, wird die Fairness des Wettbewerbs in Frage gestellt. Minelli weist darauf hin, dass die Zahl der Schiedsrichterfehler seit der Abwesenheit von Rocchi und seinen Stellvertretern bei den Sitzungen in Lissone, wo die Bundesstaatsanwaltschaft anwesend war, dramatisch zugenommen hat. „Ich habe noch nie so viele Fehler in einer Saison gesehen wie dieses Jahr.“

Anzeigen und verschwundene beweise
Minelli, der mittlerweile als Immobilienmakler arbeitet, gab an, bereits 2021 eine Anzeige bei der Bundesstaatsanwaltschaft erstattet zu haben, die jedoch von Chiné abgelehnt wurde. Er wirft der Kommission vor, ein Protokoll gefälscht zu haben, um einen Schiedsrichter im Amt zu halten. „Es gab Chatprotokolle und Dokumente, die eindeutig beweisen, dass der damalige Serie-B-Designator Morganti Aussagen gemacht hatte, die er später vor der Bundesstaatsanwaltschaft abstritt“, erklärte Minelli. Eine weitere Anzeige stellte er 2024 in Rom, jedoch ohne erkennbaren Fortschritt.
Die Vorwürfe von Minelli konzentrieren sich auf die Manipulation der Schiedsrichterwertungen, bei denen Fehler bei einigen Schiedsrichtern korrigiert wurden, während andere ungeschoren blieben. Dies habe zu einer Verzerrung der Ranglisten geführt. „Wenn Fehler bei einigen Schiedsrichtern korrigiert wurden und bei anderen nicht, dann ist die Rangliste gefälscht“, so Minelli.
Die Anschuldigungen gegen Gianluca Rocchi, den Schiedsrichterdesignator, der sich inzwischen selbst suspendiert hat, werfen lange Schatten auf den italienischen Fußball. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Mailand untersucht nun den Fall genauer, während die Frage im Raum steht, wer von den „Klopfen“ am VAR-Glas profitiert hat und welche Motive dahinter stecken.
Die Affäre zeigt auf drastische Weise, wie fragil das Vertrauen in die Integrität des Fußballs sein kann und wie wichtig eine transparente und unparteiische Schiedsrichterführung ist. Die kommenden Ermittlungen werden zweifellos weitere Enthüllungen bringen und den italienischen Fußball vor eine große Herausforderung stellen.
