Italienische pokergala in dublin: dedoni krönt sich zum high roller könig!

Dublin bebte im vergangenen Wochenende – nicht nur wegen der üblichen Pub-Kultur, sondern vor allem wegen des Irish Open. Und die italienische Delegation hat für gehörigen Gesprächsstoff gesorgt! Drei Azzurri kämpften sich bis ins Finale des Main Events, und Giuseppe dedoni sicherte sich sogar den Titel im prestigeträchtigen High Roller.

Ein italienischer sturm im irish open main event

Nach dem letztjährigen zweiten Platz von Umberto Ruggeri (alias „Spadino“) hatten die Hoffnungen für die italienischen Farben dieses Jahr alle Hände voll zu bieten. Mit drei Spielern am Finaltisch des Main Events war die Spannung kaum zu überbieten. Am Ende ging der Sieg zwar an den Rumänen Narcis Nedelcu, der nach einem Deal mit seinen verbliebenen Gegnern die Nase vorn hatte, doch die Leistungen von Donnini und Palandiuk, die sich die Plätze zwei und drei sicherten, zeigen die Stärke des italienischen Pokers.

Doch das Irish Open ist mehr als nur das Main Event. Zahlreiche Side-Events boten den Spielern weitere Gelegenheiten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Und hier zeigte sich, dass die italienische Delegation zahlenmäßig stark vertreten war, wenn auch die späte Triumph von dedoni die bisherige Bilanz deutlich aufwertete.

Dedonis triumph im high roller: ein comeback der besonderen art

Dedonis triumph im high roller: ein comeback der besonderen art

Während das Main Event die großen Schlagzeilen dominierte, war es letztlich Giuseppe dedoni, der mit seinem Sieg im 8-Max High Roller für den entscheidenden italienischen Erfolg sorgte. Nach einer Phase, in der es für dedoni nicht optimal lief, schien er genau im richtigen Moment aufzudrehen. Mit einem Buy-in von 2.750 € und einem Preispool von 288.000 € war das High Roller kein Spaziergang. Aber Dedoni ließ sich nicht beirren und spielte einen soliden, fokussierten Poker. Besonders beeindruckend war seine Leistung nach dem Burst der Bubble, als er seine Chip-Anfälligkeit klug nutzte.

Der finale Kampf gegen Ranno Sootla, ein erfahrener Pokerspieler, der bereits bei EPT-Turnieren in Paris und den Bahamas Erfolge feierte, wurde zu einem spannenden Duell. Doch Dedoni behielt die Nerven und setzte seine Strategie konsequent um, was ihm letztendlich den Titel und den Hauptpreis einbrachte. Es ist nicht das erste Mal, dass Dedoni bei einem Irish Open erfolgreich ist – bereits vor einem Jahr konnte er ein 8-handed-Turnier für sich entscheiden.

Weitere italienische erfolge in den nebenrollen

Auch in anderen Events gab es für italienische Spieler Grund zur Freude. Alberto Parenti erreichte im Mini Irish einen beachtlichen siebten Platz, während Berlinghieri und Di Girolamo im Deaf Hugh Roller die Plätze drei bzw. fünf belegten. Alessandro Giombetti zeigte im America's Cup eine starke Leistung, verpasste aber knapp den Sprung aufs Podium. Andreas Goeller konnte sich im Cuatro 8 max mit einem zweiten Platz trösten.

Die italienische Delegation im Irish Open 2026 zeigte eindrucksvoll, dass sie zu den stärksten Poker-Nationen Europas gehört. Dedonis Triumph im High Roller ist der verdiente Lohn für harte Arbeit und Können, und er unterstreicht die Renaissance des italienischen Pokers. Die Azzurri verließen Dublin mit einer gehörigen Portion Stolz und dem festen Vorsatz, im nächsten Jahr noch erfolgreicher zu sein. Die Pokerwelt wird gespannt sein.