Italienische frauen wollen wm-ticket: soncin setzt auf mentalität!
Die italienischefrauen-Nationalmannschaft steht vor einer entscheidenden Phase in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027. Mit Rückenwind und einer klaren Zielsetzung reisen die Spielerinnen von Bundestrainerin Andrea Soncin am 14. und 18. April gegen Serbien und Dänemark an – zwei Auswärtsspiele, die den Weg zum brasilianischen WM-Gastgeber ebnen könnten.

Soncin: „zwei unterschiedliche pfade, ein gemeinsames ziel“
Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der WM 2023 lastet nun ein besonderer Druck auf den Schultern der italienischen Auswahl. Doch Soncin sieht darin vor allem eine Chance: „Wir betrachten diese Verantwortung als eine Möglichkeit, unser positives Momentum fortzusetzen und uns unserem Ziel näher zu kommen.“ Die Spiele gegen Serbien und Dänemark sind nun die wichtigsten Bausteine auf dem Weg zur WM.
Obwohl die Ausgangslage im Qualifikationsgruppenvergleich angesichts einer Niederlage und eines Unentschiedens nicht ideal ist, verweist Soncin auf die intensive Vorbereitung: „Es war eine sehr intensive Zeit mit allen Spielerinnen. Wir haben engen Kontakt gehalten, insbesondere im Hinblick auf die mentale Stärke, die in diesem Lehrgang gefordert wird.“ Die beiden vergangenen Spiele hätten gezeigt, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Das Team arbeitet hart daran, diese Schwächen zu beheben und in den kommenden Spielen eine bessere Leistung zu zeigen.
Dialog und Überzeugung sind die Schlüsselwörter. Soncin betont die Bedeutung der Kommunikation mit den Spielerinnen und die gemeinsame Überzeugung, das Ruder herumdrehen zu können: „Es gab viele Gespräche, nicht nur wegen unserer ständigen Präsenz bei den Spielen. Wir alle sind überzeugt, dass wir die Chance auf den Gruppensieg wieder aufleben lassen können. Wir wollen bis zur letzten Sekunde kämpfen!“
Auch die jüngsten Entwicklungen im italienischen Fußballverband werfen einen Schatten auf die Situation. Nach den Rücktrittsankündigungen von Gabriele Gravina bedankt sich Soncin für die ihm gebotene Chance und betont die Notwendigkeit, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen: „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die mir Gravina gegeben hat. Es gibt schwierige Zeiten im italienischen Fußball, aber wir alle gehören zur gleichen Familie. Unser Weg hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt, auch dank der politischen Maßnahmen auf Bundesebene.“
Ein WM-Ticket wäre für Soncin nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Beweis für die kontinuierliche Entwicklung der italienischen frauen-Nationalmannschaft. „Ich bin immer zufrieden, wenn ich sehe, dass sich die Mannschaft in die Richtung bewegt, die wir uns vorstellen. Diese Spiele können noch reicher an Erfolgserlebnissen sein, angesichts der Punkte, die auf dem Spiel stehen, und der Qualifikationschancen, die wir bis zum Schluss offen halten wollen.“
