Italien holt atp-turnier nach mailand: rasen-tennis auf weltklassetour!
Ein Coup für das italienische Tennis: Die Federazione Italiana Tennis e Padel (FITP) hat die Lizenz für ein ATP-Turnier der Kategorie 250 in Brüssel erworben und plant, dieses ab 2028 in Norditalien auszurichten. Besonders im Fokus steht dabei das pulsierende Metropole Mailand – ein strategischer Schachzug, um das Tennisfieber im Land weiter anzuheizen.
Millionen-deal sichert den aufstieg
Die Akquisition der Lizenz, die ein Volumen von über 20 Millionen Euro hat, wird maßgeblich durch eine Finanzierung des Istituto per il Credito Sportivo e Culturale (ICSC) in Höhe von 10 Millionen Euro unterstützt. Angelo Binaghi, Präsident der FITP, sieht darin eine Bestätigung der erfolgreichen Entwicklung des italienischen Tennissports und eine Antwort auf die steigende Nachfrage nach hochkarätigen Turnieren im eigenen Land. Die Partnerschaft zwischen FITP und ICSC ist dabei nicht neu: Bereits zuvor wurden Vereinbarungen zur Förderung von Investitionen in den Tennissport und zur Modernisierung der Infrastruktur getroffen – ein Zeichen für langfristiges Engagement.
Die Entscheidung für Italien ist kein Zufall. Neben den etablierten Top-Events wie den Internazionali BNL d'Italia in Rom und den ATP Finals, wird das neue Turnier eine wichtige Lücke im Turnierkalender füllen und eine attraktive Ergänzung für die Fans darstellen. Binaghi deutete an, dass neben Mailand auch weitere Standorte in der Region – darunter Venetien, die Emilia-Romagna und die Lombardei – in Betracht gezogen werden. Auch die Möglichkeit eines Rennens auf dem Autodrom von Monza wurde in der Vergangenheit geprüft, doch die Attraktivität Mailands wiegt schwer.

Mailand als tennis-hochburg?
„Mailand ist für uns ein großer Anziehungspunkt“, erklärte Binaghi. „Wir sind dabei, etwas Wichtiges aufzubauen. Die Finals müssen irgendwann weg, da sie nicht unser Eigentum sind, und Mailand bietet langfristig die besten Voraussetzungen.
