Iran fehlt bei paralympics: krieg verhindert sichere reise

Ein Athlet. Eine Chance. Und ein Krieg, der sie zunichte macht. Aboulfazl Khatibi Mianaei wird nicht bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien starten – nicht weil er nicht bereit wäre, sondern weil der Weg nach Europa für ihn schlicht zu gefährlich ist. Der Skilangläufer wäre der einzige iranische Teilnehmer gewesen. Jetzt bleibt sein Startplatz leer.

Eine reiseroute, die es nicht gab

Eine reiseroute, die es nicht gab

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat die Absage am 6. März 2026 bestätigt. Hinter den Kulissen liefen die Verhandlungen schon lange: Das IPC, die Organisatoren von Mailand-Cortina 2026 und das Paralympische Komitee Irans suchten gemeinsam nach einem alternativen Reiseweg, der die sichere Passage der iranischen Delegation ermöglichen sollte. Gefunden haben sie keinen. „Die Gefahr für das menschliche Leben ist zu groß