Inter scheidet in der champions league aus – chivu analysiert das ausscheiden

Inter scheidet in der champions league aus – chivu analysiert das ausscheiden

Mailand – Inter Mailand ist aus der Champions League ausgeschieden, nachdem das Rückspiel gegen Bodø/Glimt nicht gewonnen werden konnte. Trainer Cristian Chivu zeigte sich enttäuscht, betonte aber die Notwendigkeit, nach vorne zu schauen. Der Journalist Gregorio Spigno berichtet am 24. Februar um 23:44 Uhr.

Früher druck, aber keine früchte

„Wir haben von Anfang an versucht, Druck aufzubauen“, erklärte Chivu nach dem Spiel. „Bodø/Glimt stand aber sehr tief und kompakt mit 10-11 Spielern unter der Balllinie. Dass wir kein frühes Tor erzielen konnten, hat ihnen Sicherheit gegeben, da sie wussten, wir müssten zwei Tore für die Verlängerung erzielen.“ Die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff war ein entscheidender Faktor.

Keine vorwürfe an die mannschaft

Keine vorwürfe an die mannschaft

Trotz der Enttäuschung lobte Chivu seine Mannschaft für den Einsatz. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben im zweiten Durchgang mehr Energie gezeigt und Chancen kreiert. Es ist natürlich bitter, aber wir haben alles versucht. Bodø/Glimt war heute fitter und hat mit Entschlossenheit gespielt. Ihnen gebührt der Respekt für den Einzug in die nächste Runde.“

Saisonziele bleiben unverändert

Saisonziele bleiben unverändert

Die Saisonziele von Inter bleiben trotz des Ausscheidens in der Champions League unverändert. „Wir wollen weiterhin wettbewerbsfähig sein. Wir haben nie geplant, zu weit nach vorne zu schauen“, so Chivu. „In der Champions League hat es nicht geklappt. Wir sind gut gestartet, aber haben nach vier Siegen unnötig Punkte verloren. Auf diesem Niveau wird jedes Fehler bestraft.“

Mangelnde durchschlagskraft und kreativität

Mangelnde durchschlagskraft und kreativität

Chivu analysierte die Schwierigkeiten im Angriff: „Wir haben es etwas mit direkten Pässen erzwungen. In der Halbzeit habe ich mehr Geduld und ein schnelleres Ballspiel gefordert, um das kompakte 4-4-2 von Bodø/Glimt zu destabilisieren. Wir haben nur wenige Flanken geschlagen und auch bei den wenigen Chancen, die wir hatten, fehlte es an Präzision.“

Energiemangel als entscheidender faktor

Energiemangel als entscheidender faktor

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Energiemangel bei Inter. „Wir haben mit unseren Stärken und Schwächen gekämpft“, sagte Chivu. „Schade, dass wir kein frühes Tor erzielt haben. Wenn wir 1:0 in Führung gegangen wären, hätten wir Bodø/Glimt mehr unter Druck gesetzt. Es ist schwierig, Energie zu finden, wenn man alle drei Tage spielt. Wir hätten den gegnerischen Strafraum anders angreifen können, aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen.“

Blick nach vorne

„Bodø/Glimt hat in den letzten drei Monaten nur vier Spiele bestritten, alle in der Champions League. Sie hatten deutlich mehr Energie. Aber das ist die Champions League. Wir müssen nach vorne schauen und uns auf die nächsten Herausforderungen konzentrieren“, schloss Chivu.