Inter plantzt koné: der franzose soll chivus ballbesitz-maschine retten
Ohne Calhanoglu verliert der Serie-A-Primus den Rhythmus. Lösung: Manu Koné, 22, Roma-Sprinter mit 44 erfolgreichen Pässen pro Spiel und einem Körper, der auch im Mai noch frisch wirkt.
Warum inter trotz tabellenführung auf dem transfermarkt kauft
Oaktree schob im Sommer bereits 40 Millionen Euro über den Tisch, die Roma zögerte, jetzt liegt der Deal bereit. Koné selbst wartet geduldig, weiß aber: Sein Stil passt wie ein Handschuh in das 3-5-2 von Inter, das 60 Prozent Ballbesitz und die meisten Vorwärtspässe der Liga verbucht.
Die Zahlen sprechen für sich. Calhanoglu kommt auf 77 Päsche pro Partie, trifft dabei 90 Prozent. Koné liegt bei 44, dafür aber bei 92 Prozent Erfolgsquote. Der Unterschied: Koné gewinnt 50 Prozent seiner Zweikämpfe und schnappt im gegnerischen Drittel sieben Bälle pro Spiel – mehr als jeder Inter-Mittelfeldspieler.

Box-to-box statt bloßem ballast
Gasp schickt ihn links der Dreierkette, dort brennt seine Heatmap. Koné presst, dribbelt, leitet um. Beispiel Juve: Balleroberung an der Mittellinie, zwei Kontakte, Öffnung auf Celik, Roma plötzlich in Überzahl. Kein Zufall, dass Inter in dieser Szene die DNA von Chivus Vorstellung trägt.
Tore? Keine Priorität. 23 Prozent seiner Schüsse treffen das Tor, in der Ligue 2 schaffte er einmal mehr als zwei Treffer. Für Inter zählt der dritte Moment: das schnelle Umschaltspiel, das die Meisterschaft entscheidet.
Koné trainiert mit Ernährungsberater, Mentalcoach, Physiotherapeut. Vom Kinderzimmerfenster aus sah er das Stade de France, nun blickt er auf Mailand. Die Roma verlangt 35 Millionen plus Boni, Inter legt die Kasse für den nächsten Titel bereits offen.
