Inklusion im sport: cottbus feiert sportfest mit über 500 schülerinnen und schülern

Cottbus bebte am Mittwoch mit Leben und Bewegung, als sich über 500 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Polen zu einem inklusiven Sportfest im Leichtathletikstadion versammelten. Die „Mission Paralympics“, eine Veranstaltung, die seit 2012 stattfindet, bot eine einzigartige Plattform für Kinder mit und ohne Einschränkungen, um gemeinsam Sport zu erleben und Vorurteile abzubauen.

Barrieren abbauen durch gemeinsames sporttreiben

Barrieren abbauen durch gemeinsames sporttreiben

Die Atmosphäre war geprägt von Freude und gegenseitigem Respekt. 17 verschiedene Stationen, von Basketball über Rudern bis hin zu „Ball über die Schnur“, standen zur Auswahl. Susann Elker vom Stadtsportbund Cottbus betonte das Hauptziel der Veranstaltung: „Wir wollen Hemmschwellen senken und zeigen, dass Sport für jeden möglich ist.“

Besonders beeindruckend war die Art und Weise, wie die Schülerinnen und Schüler miteinander interagierten. Durch die Durchmischung der Gruppen konnten Berührungsängste abgebaut und ein besseres Verständnis füreinander geschaffen werden. Elisa Roick, die den Rollstuhl-Slalom betreute, erklärte: „Die Kinder können spielerisch erfahren, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen oder etwas nicht sehen zu können.“

Jack, einer der teilnehmenden Schüler, probierte den Rollstuhl-Slalom aus. „Es ist schon ein bisschen schwierig“, gab er zu, „vor allem die Lenkung. Wenn man nach rechts fahren möchte, muss man das mit dem linken Rad machen.“ Ein weiterer Höhepunkt war die „Bewegungsbaustelle“, wo die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit Rohren, Büchsen und Bällen beeindruckende Konstruktionen wie Murmelbahnen bauten.

Die „Mission Paralympics“ ist mehr als nur ein Sportfest. Sie ist ein Zeichen für Inklusion und ein Beweis dafür, dass Sport verbindet und Barrieren überwindet. Die Veranstaltung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2012 zu einem festen Bestandteil des Cottbusser Veranstaltungskalenders entwickelt und trägt dazu bei, eine offene und tolerante Gesellschaft zu fördern. Die Bilder sprechen für sich: Über 500 Kinder, vereint in der Freude am Sport – ein starkes Signal für die Zukunft.