Inés sainz enthüllt nächtlichen übergriff durch ac-milan-star

Inés Sainz trat zu. Mit Stöckelschuh. Direkt in die Scham. Die mexikanische Sportreporterin, die im Sommer 2010 schon die Jets-Umkleide unsicher machte, hat jetzt eine nächtliche Falle in Mailand gestellt – und sich mit einem Tritt befreit.

„Das kleine wohnzimmer war keine lounge, sondern ein käfig“

Der Brasilianer, frisch bei AC Milan, hatte ein Hotelzimmer gegenüber dem Stazione Centrale. Interview? Kein Problem. Drehkollegin mit dabei. Alles korrekt. „Dann schloss sich die Tür, der Agent war weg, und er kam näher“, sagt Sainz im Gespräch mit Jorge „El Burro“ Van Rankin. Sekunden später klebte seine Zunge an ihrem Hals. „Ich habe nicht gerufen – ich habe getreten.“

Der Schuh traf nach eigenen Worten so hart, dass der Spieler für einen Moment den Atem verlor. Hammern gegen die Tür, Kamerafrau riss sie auf, Flucht durch den Flur. Keine Anzeige, kein Name. Nur das Schweigen der Liga, das lauter ist als jedes Tribunal.

Warum sie jetzt spricht – und der club schweigt

Warum sie jetzt spricht – und der club schweigt

Sainz ist 47, berichtet seit zwanzig Jahren für TV Azteca, hat lockerere Interviews mit Tom Brady und Lionel Messi geführt. Doch die Super-Bowl-Tickets und die Followerzahlen schützen nicht vor Macht. „Jeder Reporterin wird gesagt: ‚Das gehört dazu, sei locker.‘ Ich sage: Nein, das gehört zur Straftat.“

AC Milan reagiert auf Anfrage nicht. Die italienische Liga verweist auf ihr „Code of Conduct“-Dossier – ein Papier, das bislang keinen einzigen Profi sanktioniert hat. Sainz‘ Zeugenaussage liegt nicht vor Gericht, aber in den WhatsApp-Chats von Stewards, die nachts Zimmerkarten aushändigen und morgens wieder einsammeln.

Die 47-Jährige will den Namen nicht nennen. „Er spielt noch, seine Familie schaut zu, und ich will keine Schlagzeile, sondern ein Protokoll.“ Was bleibt, ist die Summe: ein Tritt, eine fliehende Kamerafrau, ein Star, der weiter dribbelt, als wäre nichts geschehen.

Die Zahl der Woche: 83 % der Sportjournalistinnen in Lateinamerika berichten laut Studie der Universität Guadalajara von ähnlichen Vorwürfen – nur jede fünfte leitet ein Verfahren ein. Sainz hat die Statistik mit einem Stöckelschuh korrigiert. Nächster Stopp: Super Bowl 2026. Sie wird wieder in der Mixed Zone stehen. Und wenn sich eine Tür schließt, weiß sie jetzt: Zweiter Tritt kommt tiefer.